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Spieler fordern Mitspracherecht

Spielerorganisation kommt

 Nationalkeeper Johannes Bitter hat die Gründung einer deutschen Handball-Spielerorganisation angekündigt.

«Es stimmt, dass wir die Planungen vorantreiben. Dies ist eine notwendige Konsequenz», sagte der Torwart des Bundesligisten HSV der «Hamburger Morgenpost». «Fakt ist, dass der Körper das Kapital des Sportlers ist. Und zurzeit wird damit nicht sehr sorgsam umgegangen. Viele andere Sportarten und Länder haben bereits funktionierende Aktivenorganisationen», erklärte Bitter.

Sein Vereinskollege, Torsten Jansen, betonte, dass sich jeder beschwere und Veränderungen fordere, aber nicht die Möglichkeit und die Macht habe, um wirkliche Veränderungen zu bewirken. «Was fehlt, ist eine Vertretung der Aktiven in den entscheidenden Gremien des DHB und der HBL sowie auch international, die die Interessen der Spieler wahrnimmt und schützt.» Zurzeit seien die Sportler das schwächste Glied in der Kette und müssten funktionieren. «Es ist höchste Zeit, dass wir selbst Verantwortung für das übernehmen, was mit uns passiert», sagte Jansen.

Schlussmann Bitter berichtet, die Pläne seien soweit gereift, dass es eventuell noch vor Beginn der neuen Saison Ende August Konkreteres gebe. «Eines ist klar: Eine Handball-Spielerorganisation als Fixpunkt für alle weiblichen und männlichen Lizenzspieler wird kommen», kündigte Bitter an.

 

KOMMENTARE

Andre, 05.08.10, 14:36 Uhr
Ja, aber das ist keine deutsche Vereinigung. Bitter spricht von einer Vertretung beim DHB und der HBL. Wer lesen kann, mehr »
Rosi, 04.08.10, 14:30 Uhr
Nach meiner Erinnerung gibt es seit 2008 eine Spielergewerkschaft, welche u. a. von Nicola Karabatic gegründet wurde. mehr »
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