THW Kiel - Schwenker-Anwalt moniert "schweren Verfahrensfehler" - THW-Aufsichtsrat: "Keine Unruhe" - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Schwenker-Anwalt moniert "schweren Verfahrensfehler"

THW-Aufsichtsrat: "Keine Unruhe"

Der Aufsichtsratsvorsitzende des THW Kiel, Klaus- Hinrich Vater, hat gelassen auf die jüngsten Entwicklungen in der Manipulationsaffäre reagiert. "Bei mir kommt keine Unruhe auf", sagte Vater den "Kieler Nachrichten".

Er bleibe dabei, dass gegen Rekordmeister THW "nichts Belastbares vorliegt". Am Wochenende hatte ein Gerichtssprecher bestätigt, dass die Kieler Staatsanwaltschaft in der Affäre um angebliche Bestechung von Schiedsrichtern Anklage wegen Betrugs gegen Schwenker und Ex-Trainer Zvonimir Serdarusic erhoben hat.

In diesem Zusammenhang warf Schwenkers Anwalt Harald Riettiens dem Kieler Gerichtssprecher "einen schweren Verfahrensfehler" vor. Der Presse seien Einzelheiten mitgeteilt worden, "bevor den Beschuldigten und ihren Verteidigern die Anklage zugestellt wurde", sagte Riettiens der Deutschen Presse-Agentur dpa. Schwenker selbst wollte am Wochenende noch abwarten, "was in der Anklageschrift steht". Er räumte aber am Rande der EM in Österreich ein, dass ihn die Anklage nicht kalt lässt: "Klar, dass mich das berührt."

In Paragraf 23, Absatz 2 der "Richtlinien für das Strafverfahren und das Bußgeldverfahren" (RiStBV) heißt es: "Über die Anklageerhebung und Einzelheiten der Anklage darf die Öffentlichkeit grundsätzlich erst unterrichtet werden, nachdem die Anklageschrift dem Beschuldigten zugestellt oder sonst bekanntgemacht worden ist."

KOMMENTARE

Elke Möller, 09.02.10, 22:25 Uhr
Mir ist insbesondere unverständlich, weshalb das klare Votum, das die EHF kurz nach Bekanntwerden der angebl. mehr »
Alle Kommentare lesen (1)
Was meinen Sie? Schreiben Sie Ihre Meinung.
  • E-Mail-Adresse und Namen
    merken
  • (*Pflichtfelder; E-Mail-Adresse
    wird nicht veröffentlicht)
  • Kommentar absenden