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Der Entscheidungen

THW Kiel wieder Deutscher Meister

Der THW Kiel ist zum 16. Mal deutscher Handball-Meister und hat auf dem Rathausplatz der Fördestadt tausende Fans beim Public Viewing in Jubelstimmung versetzt.

Eine Woche nach dem Champions-League-Gewinn feierte der Rekordmeister den sechsten Titelgewinn in Serie und setzte damit eine weitere Bestmarke. Durch einen 27:24 (14:9)-Erfolg am letzten Bundesliga- Spieltag beim TV Großwallstadt verwies das Team von Trainer Alfred Gislason den Nord-Rivalen HSV Hamburg mit einem Punkt Vorsprung auf den zweiten Platz. Der DHB-Pokalsieger gewann sein abschließendes Punktspiel bei HBW Balingen-Weilstetten mit 35:25 (18:13).

Dritter deutscher Champions-League-Starter ist die SG Flensburg- Handewitt, die beim TSV Hannover-Burgdorf mit 34:29 (20:14) siegte. Insgesamt stellt die Bundesliga in der kommenden Saison acht Europacup-Teilnehmer. Die Rhein-Neckar Löwen können sich als Vierter nach einem 36:27 (17:17) gegen die HSG Wetzlar über ein Wildcard- Turnier für die «Königsklasse» qualifizieren. Sollte dies nicht glücken, würden die Mannheimer als unterlegener DHB-Pokalfinalist im Europacup der Pokalsieger spielen. Als Titelverteidiger tritt der VfL Gummersbach in diesem Wettbewerb an.

Die Oberbergischen gewannen gegen die Füchse Berlin mit 29:27 (14:13) und verdarben den Hauptstädtern damit den Weg zur ersten Europacup-Teilnahme. Stattdessen spielt Großwallstadt als Achter dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz gegenüber Berlin neben Cupverteidiger TBV Lemgo und Frisch Auf Göppingen im EHF-Cup. Im direkten Duell beider Teams setzte sich Lemgo in eigener Halle mit 32:30 (15:11) gegen den Meisterschafts-Sechsten durch.

Absteiger aus der Bundesliga sind die HSG Düsseldorf und GWD Minden. Der TSV Dormagen spielt in der Relegation gegen den Besten der beiden Zweitliga-Staffeln um den Klassenverbleib.