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Wechselpoker

THW Kiel zahlt nicht jeden Preis für Narcisse

Im Ablösepoker um den französischen Weltklasse-Handballer Daniel Narcisse will der THW Kiel nicht die Rekordsumme von 1,3 Millionen Euro an Chambéry Savoie HB zahlen.

«Wir wissen, dass Daniel gerne zu uns kommen würde, aber diese Zahlen sind ein Wahnsinn und passen auch nicht in die aktuelle wirtschaftliche Lage», sagte THW-Geschäftsführer Uli Derad den «Kieler Nachrichten». Rückraumspieler Narcisse, der um die Freigabe aus dem bis 2013 dotierten Vertrag gebeten hatte, sagte allerdings den Rhein-Neckar Löwen ab und wurde am 20. August beim Turnier in Straßburg vom französischen Club schon nicht mehr eingesetzt.

«Ich will so schnell wie möglich nach Kiel wechseln. Das ist jetzt nur noch eine Sache zwischen den Vereinen und den Managern», sagte Narcisse der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der sprunggewaltige Franzose war 2008 mit Frankreich in Peking Olympiasieger und in diesem Jahr in Kroatien Weltmeister geworden. Beim Turnierstart in Straßburg stand er nicht im Aufgebot der Franzosen, saß während der Partie gegen den HSV Handball (29:31) nur auf der Bank.

Bis 2007 hatte er unter dem heutigen Kieler Trainer Alfred Gislasson beim VfL Gummersbach gespielt, ehe er in seine Heimat zurückkehrte. Nun soll Chambéry erhebliche finanzielle Probleme haben und bereit sein, Narcisse für eine siebenstellige Ablösesumme ziehen zu lassen.

 

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