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Flensburg kann Kieler Angriffswirbel nicht lange standhalten

THW "noch deutlich besser als in Barca"

Der Punktverlust gegen den TBV Lemgo vorigen Mittwoch scheint für den THW Kiel der richtige Weckruf gewesen zu sen. Auf die Gala-Vorstellung in der Champions League im Palau Blaugrana in Barcelona  folgte ein 41:33-Derbysieg in der Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt, nach dem Trainer Alfred Gislason seiner Mannschaft attestierte „noch deutlich besser als bei Barca gespielt“ habe.

„Hinten wie vorne haben wir gut gestanden, sogar nahezu perfekt gearbeitet“, schwärmte der 50-Jährige. Der Isländer, der in seinem dritten Derby gegen den nördlichen Nachbarn den dritten Sieg gefeiert hatte, spielte die Bedeutung der Rivalität runter, betonte aber: „Die SG ist im Umbruch und in der Breite nicht so gut besetzt wie Hamburg oder wir. Aber wenn wir heute hier nicht so gut gespielt hätten, hätten wir auch verloren. Heiße Derbys wird es immer geben.“

Auch SG-Trainer Per Carlen, dessen Team nur bis zur 20. Minute den versprochenen „Hurrikan-Handball“ durchhielt, bescheinigte den Kielern „das beste Spiel der Saison abgeliefert“ zu haben: „Ich habe viel Video geschaut, aber heute hat beim THW das Timing viel besser gestimmt als in den von mir gesehenen Spielen.“ Trotz der zweiten Niederlage in Folge nach dem blamablen 28:31 bei Aufsteiger TuS N.-Lübbecke war der Schwede „zufrieden mit der Einstellung, ab sofort schauen wir nur noch nach vorn.“

Auffällig: Der THW scheint seine Rückraum-Besetzung gefunden zu haben. Filip Jicha glänzte als torgefährlicher Mittelmann: „Wir hatten viel Tempo und viel Spaß“, resümiert der Tscheche. Und Momir Ilic auf Halblinks machte mit 13 Treffern bei 16 Würfen sein mit Abstand bestes Spiel seit seinem Wechsel vom VfL Gummersbach an die Förde: „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, freue mich aber, dass alle eine gute Leistung gezeigt haben“, sagte der Serbe strahlend. Da sich mit Dominik Klein links und Christian Sprenger rechts auch die beiden deutschen Nationalspieler auf den Außenpositionen in Topform präsentierten, hatte der THW in der Offensive kaum noch eine Schwachstelle.

Die Abwehr vor Welthandballer Thierry Omeyer zeigte sich allerdings alles andere als sattelfest – so lange bei der SG die Kraft reichte. Dass auch Flensburg letztlich zufrieden sein konnte, unterstrich Geschäftsführer Holger Kaiser, der nach der Pleite vom Samstag  noch die fehlende Einstellung einiger Akteure kritisiert hatte. „Ich bin aber froh, dass Per Carlen nach dem Spiel gegen Lübbecke das Kämpfer- und Leidenschaftsgen wieder in der Mannschaft wecken konnte.“

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