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Trainer Michael Roth sieht das Positive

> Nachdem die Mittelhessen in Lemgo und zu Hause gegen die SG Flensburg-Handewitt sang - und klanglos untergegangen waren, gab es auch diesmal in Göppingen nichts zu erben. Wenngleich das Team von HSG-Coach Michael Roth die dritte Niederlage in Folge durchaus noch in Grenzen halten konnte. Und so war Roth nicht unzufrieden: "Es geht eigentlich gegen mein Naturell, aber mit dieser Niederlage kann ich leben. Denn ich habe heute doch einige Attribute wie Kampfbereitschaft und auch Willenstärke entdeckt, die ich in den vergangen Wochen vermisst habe." In der Tat bot die HSG Wetzlar Gastgeber Göppingen mit ihrer aggressiven Abwehr lange die Stirn. Um aber mehr heraus zu holen, wäre es sicherlich wichtig gewesen, wenn Sven-Sören Christophersen hätte spielen können. Den aber traf der "Hexenschuss", und so musste Alois Mraz an seiner Stelle im linken Rückraum ran. Der tschechische Routinier macht seine Sache gut, erzielte drei Tore und musste aber in der 25. Minute nach einem Zweikampf die Segel streichen. "Es sieht nicht gut aus", sagte Michael Roth nach dem Spiel, "er hat sich im Rückenbereich einen Muskel heftig gezerrt, hoffentlich ist es nicht Langwieriges." hsg wetzlar