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VfL muss um den Erfolg zittern

Nach dem Einzug ins Europacupfinale festigte der VfL Gummersbach in der Bundesliga zwar den 6. Platz, aber der hauchdünne 28:27 (13:12)-Erfolg gegen den kampfstarken Aufsteiger hing bis zur letzten Sekunde am seidenen Faden. Die Gastgeber erwischten einen guten Start, führten mit 7:3 und schienen einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Aber dann schlichen sich Unkonzentriertheiten im Abschluss ein, wobei besonders Adrian Wagner und Christoph Schindler reihenweise hochkarätige Möglichkeiten vergaben. Hinzu kam Wurfpech (mindestens ein halbes Dutzend Holztreffer) und ein sich immer mehr steigernder Jendrik Meyer im TSV-Gehäuse.

So kamen die Gäste, deren harte Gangart von den Schiedsrichtern nur unzureichend unterbunden wurde, schon bis zur Pause auf 13:12 heran, und gingen nach dem Seitenwechsel beim 13:14 sogar einmal in Führung. Zwar erkämpfte sich der VfL wieder eine Drei-Tore-Führung (20:17), aber Hannover ließ sich nicht mehr abschütteln. Im Gegenteil, als Adrian Pfahl beim 28:27 einen Siebenmeter an die Unterkante der Latte setzte, blieben den Gästen noch 32 Sekunden zum Ausgleich. Mit Glück und Routine überstand der VfL aber diese heikle Phase, obwohl Vukovic und Schindler noch eine Zeitstrafe erhielten. Der letzte direkte Freiwurf von Torge Johannsen blieb in der (dezimierten) VfL-Mauer hängen.