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Wandschneider: "Die größere Physis hat sich durchgesetzt"

Im "Big -Point-Spiel" verpassten die gastgebenden Dormagener einmal mehr die Startphase, diesmal allerdings in beiden Halbzeiten. So ging es für die Mannschaft während der gesamten Spielzeit darum, einen Rückstand wettzumachen. Der Ausgleich gelang mehrfach in der umkämpften ersten Hälfte, doch nicht mehr nach der Pause. Als der gut aufgelegte Kapitän Florian Wisotzki in der 45. Minute mit einem Doppelschlag auf 20:21 verkürzte, schien es fast so, als könnte das Wandschneider-Team Hannovers ersten Auswärtssieg in dieser Saison doch noch verhindern. "Doch unsere etwas erfahreneren Spieler gaben uns die nötige Sicherheit und wir wurden vom Fotofinish bewahrt", war Gäste-Coach Frank Carstens ebenso "überglücklich" wie seine Spieler über den Erfolg, einen fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz bedeutet, auf dem die Dormagener verweilen. Dass der Sieg schließlich nicht mehr in Gefahr geriet, war auch einem Ex-Dormagener zu verdanken: Torge Johannsen ließ immer wieder sein erstaunliches Wurf- und Trickrepertoire aufblitzen.

"Die größere Physis hat sich durchgesetzt", stellte Kai Wandschneider fest, der seinen Spielern trotz der Niederlage eine gute kämpferische Einstellung bescheinigte. Doch es fehlte letztlich ein Akteur, der den seit Wochen in Top-Form spielenden Kristian Nippes im Rückraum entlasten konnte. Während der zehn Minuten vor Schluss ins Spiel gekommene Dinos Chantziaras "neuen Schub" brachte, blieb dessen griechischer Landsmann Spyros Balomenos bei seinen Einsätzen überwiegend blass. Wandschneider wird übrigens wie Teammanager Thomas Dröge auch in der nächsten Saison beim Club Verantwortung tragen: Beide unterschrieben einen Vertrag, dann beim "neuen" DHC Rheinland, den Sie natürlich am liebsten in der ersten Liga erfüllen würden.