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Ehemaliger Großwallstädter zweiter Geschäftsführer der HSG

Wetzlar angelt sich Schnobrich

Sascha Schnobrich wird ab Dezember zweiter Geschäftsführer der HSG Wetzlar. Der 37jährige war fast sieben Jahre lang in der Geschäftsleitung des Ligakonkurrenten TV Großwallstadt tätig.

Die Verwaltungs-GmbH der Hessen bestellte Schnobrich zum weiteren alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer neben Axel Geerken. Bei den Mainfranken hatte Schnobrich die Sponsoreneinnahmen mehr als verdoppelt und zusammen mit Vorstand Georg Ballmann federführend die ‚Marke TVG‘ aufgebaut.

Dotzauer bleibt sportlicher Berater

„Sascha war unser absoluter Wunschkandidat. Er bringt aus seiner Zeit bei Großwallstadt sehr viel Erfahrung und Fachkompetenz mit. Zudem kennt er die Bundesliga, ihre Strukturen und Anforderungen, braucht also nur wenig Zeit, um sich bei uns einzuarbeiten und die Lücke zu schließen, die sich daraus ergibt, dass Rainer Dotzauer sich dafür entschieden hat, ab kommenden Sommer kürzer zu treten“, lobt Wetzlars Aufsichtsratsvorsitzender Hardo Reimann.

„Sascha ist jung, dynamisch und bringt als neuer Mann sicherlich viele neue Ideen ein“, weiß auch der sportliche Leiter der HSG, Rainer Dotzauer. „Ich denke es ist der richtige Zeitpunkt, um die Verantwortung jetzt verstärkt jüngeren Leuten zu überlassen. Los lassen muss man, wenn es gut läuft und nicht in der Krise!“ Allerdings soll der 62-Jährige weiterhin als sportlicher Berater und Koordinator in engem Dialog mit Trainer Michael Roth stehen.

Mit viel Enthusiasmus

Schnobrich freut sich auf seine neue Aufgabe. “Die HSG Wetzlar ist ein professionell geführter Verein. Ich gehe mit sehr viel Enthusiasmus und voller Energie an meine neuen Aufgabe heran“, so Schnobrich, der nach seinem Ausscheiden in Großwallstadt Anfragen von „sieben Vereinen, fünf Erst- und zwei Zweitligisten“ erhalten hatte. „Die HSG Wetzlar hat ein großes Potential, dass es für uns weiter auszuschöpfen gilt. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein dauerhaft auf gesunden Beinen steht und sich Stück für Stück verbessert.“