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Bundesliga

Wetzlar feiert wichtigen Sieg im Abstiegskampf

Die Wetzlarer Spieler freuten sich wie die Schneekönige. Und die Zuschauer dankten es ihrer Mannschaft mit stehenden Ovationen. Die HSG Wetzlar hatte soeben ein enorm wichtiges Spiel der Handball-Bundesliga gewonnen. Nach dem 21:19 (8:8) gegen den SC Magdeburg brachen in der Rittal-Arena alle Dämme.
„Meine Jungs haben den Existenzkampf, den wir in der Kabine ausgerufen haben, zu hundert Prozent angenommen. Das war ein Meilenstein, was wir heute hier praktiziert haben“, sprudelte es aus HSG-Coach Michael Roth heraus. Unten auf dem Parkett standen kurz zuvor die Hauptdarsteller des Abends ebenfalls noch unter dem Eindruck eines neuerlichen Handball-Krimis an der Lahn. „21 Tore sind nicht viel, aber wenn man auf der Gegenseite nur 19 kassiert, dann reicht das eben“, sagte Sven-Sören Christophersen, der insgesamt neun Mal traf und zwischen dem 16:15 (46.) und dem 19:15 (52.) mit einem lupenreinen Hattrick seine Farben auf die Siegerstraße geworfen hatte. 

Wetzlar: Nikolai Weber, Krasavac (bei einem Siebenmeter) – Schmidt (2), Sebastian Weber, Smoler (1), Christophersen (9), Salzer (7), Allendorf (1), Jungwirth (1), Schneider, Chalkidis, Werum, Ludwig
Magdeburg: Eijlers, Müller (ab 51.) – Wiegert, Böhm, Coßbau, Kabengele (1), Krause (2), van Olphen (1), Grafenhorst (5), Tönnesen (1), Robert Weber (7/3), Jurecki (2), Grohmann (n.e.)
Schiedsrichter: Fleisch/Rieber (Ostfildern/Nürtingen)
Zuschauer: 3277

Die HSG Düsseldorf startete verheißungsvoll in das Jahr 2010 und siegten bei GWD Minden. Seit dieser Partie wartet das Team von Goran Suton auf weitere Punkte im Abstiegskampf. Gegen die Füchse Berlin verloren die Blau-Gelben vor 1.503 Zuschauern mit 22:29 (9:12) - es war bereits die fünfte Niederlage in Folge. Während Michael Hegemann mit fünf Feldtoren und Bostjan Hribar mit fünf Siebenmetertoren beste Schützen beim Gastgeber waren, avancierte Mark Bult mit zehn Tore, davon vier per Siebenmeter, zum erfolgreichsten Werfer der Bundeshauptstädter.

HSG Düsseldorf: Matthias Puhle (1. bis 36. Minute und 46. bis 60 Minute, 14/1 Paraden), Almantas Savonis (36. bis 46. Minute, 1 Parade) – Frank Berblinger (1), Bostjan Hribar (5/5), Michael Hegemann (5), Max Ramota, Patrick Fölser (4), Sören Kress (n.e.), Andrej Kogut (2), Marcel Wernicke, Max Weiß, Sturla Asgeirsson (2), Florian von Gruchalla, Frantisek Sulc (3)
Füchse Berlin: Petr Stochl (1. bis 60. Minute, 16/1 Paraden), Silvio Heinevetter (bei zwei Siebenmetern, 0 Paraden) – Colja Löffler (3), Stian Fredrik Vatne, Torsten Laen (3), Runar Karason, Rico Göde, Michal Kubisztal (3), Markus Richwien (5), Sebastian Schneider, Mark Bult (10/4), Bartlomiej Jaszka (3), Ivan Nincevic (2/1)
Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg/Irxleben)
Zuschauer: 1.503