HSV Hamburg - HSG Wetzlar - Aber Meister Kiel tut sich schwer beim Sieg in Lübbecke - Wetzlar für den HSV nur ein Sparringspartner - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Aber Meister Kiel tut sich schwer beim Sieg in Lübbecke

Wetzlar für den HSV nur ein Sparringspartner

Die HSG Wetzlar ist gegen den HSV Hamburg nicht über den Status eines Sparringpartners hinausgekommen. Der Tabellenzweite setzte sich in der Rittal-Arena locker mit 35:24 (17:10) durch. Mit 32:28 (16:14) feierte auch der THW Kiel beim TuS N.-Lübbecke einen Auswärtssieg.

Allerdings benötigte der Rekordmeister erneut eine lange Anlaufzeit. In der 25. Minute stand es beim 14:14 zum letzten Mal unentschieden, erst beim 21:16 (39.) lagen die ‚Zebras‘ erstmals deutlich vorne. Zwar kam der TuS nicht mehr wirklich gefährlich heran, vor allem dank des überragenden Michal Jurecki hielt der Aufsteiger aus Ostwestfalen die Niederlage aber in engen Grenzen.

Eine Woche nachdem die HSG Wetzlar beim THW Kiel bis zur 38. Minute sogar in Führung lag, schaffte sie das gegen die Hamburger nicht ein einziges Mal. Bis zum 5:5 (10.) hielten die Hausherren wenigstens noch mit, ehe der HSV über 7:5 (11.) und 14:7 (21.) locker davonzog.

Die flexible Abwehr vor dem guten Jogi Bitter legte die Grundlage für das Tempospiel, vorne trafen vor allem Blazenko Lackovic und Guillaume Gille aus dem Rückraum sowie Rechtsaußen Hans Lindberg. Bei den Gastgebern gefielen neben Torhüter Nikolai Weber vor allem Mittelmann Timo Salzer und Nachwuchs-Shooter Petar Djordjic.

Die Statistik

HSG Wetzlar – HSV Hamburg 24:35 (10:17)
HSG Wetzlar:
Krasavac, N. Weber; S. S.Weber, Smoler, Christophersen (3), Allendörfer, Salzer (6), Valo (2), Allendorf (5/5), Jungwirth (1), Mraz, Djordjic (6), Schneider (1).
HSV Hamburg: Bitter, Sandström; Schröder, Duvnjak (1), Jansen (3), Lackovic (7), Flohr (3), Vori (1), Gille (5), Lindberg (7/1), K. Lijewski (2), M. Lijewski (4), Hens (2).
Zuschauer: 3.000. – Schiedsrichter: Blümel/Lopaschewski. – Zeitstrafen: 2:6 Minuten. – Siebenmeter: 5/5:4/1.

TuS N.-Lübbecke  THW Kiel 28:32 (14:16)
TuS N.-Lübbecke:
Blazicko, Putera; Felixsson (2), Siodmiak (3), Hansen (1), Jurecki (8), Tluczynski (1/1), Tesch (2), Rui (1), Olafsson, Niemeyer (5), Alvanos (2), Remer (3).
THW Kiel: Omeyer, Gentzel; Lund, Andersson (4), Lundström, Anic, Sprenger (6), Ahlm (2), Reichmann. Zeitz (2), Palmarsson, Narcisse (4), Ilic (11/3), Klein (3).
Zuschauer: 2.000. – Schiedsrichter: Biaesch/Sattler. – Zeitstrafen: 6:6 Minuten. – Siebenmeter: 3/1:3/3.