THW Kiel - Kiels eindrucksvolle Reise nach La Reunion - Wie aus einem Märchen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Kiels eindrucksvolle Reise nach La Reunion

Wie aus einem Märchen

Eingeteilt in vier Gruppen, standen die Profis des THW Kiel auf Surfbrettern und paddelten um den Sieg, mit Leidenschaft, Spaß und Esprit. Daniel Kubes und Thierry Omeyer kamen am besten mit dem exotischen Sportgerät zurecht. Manch anderer machte dagegen sich zum Gespött. „Um zwei Uhr gibt’s Mittagessen!“, juxte Kubes, als ein mitgereister Journalist willenlos durch die Strömung trieb. Da war es gerade 11 Uhr.


Dieser Wettkampf in der weiten Lagune vor der Westküste La Reunions bildete den sportiven Schluss einer Reise in den Indischen Ozean, die sich jedem Teilnehmer tief ins Gedächtnis graben wird. „Die Insel, das Leben und die Natur hier, hat einen großen Eindruck auf uns alle hinterlassen“, hatte THW-Geschäftsführer Klaus Elwardt am Vorabend der Abreise beim Empfang im Rathaus der Inselhauptstadt St. Denis geschwärmt.
In den Tagen zuvor hatte THW-Rückraumstar Daniel Narcisse, ein Kind dieses Eilands 800 Kilometer östlich von Madagaskar, seinen Teamkollegen auf Einladung der Tourismusbehörde die vielen landschaftlichen und sportlichen Reize seiner Heimat gezeigt. Bevor es den 2.000 Meter hohen Abhang des Piton Maido auf dem Mountainbike abwärts ging, genossen die Handballer einen fantastischen Blick in den Talkessel Mafate, eine irgendwie surreal anmutende Landschaft, die einem Märchen wie Schneewittchen zu entstammen scheint. „Dieser Blick ist unbeschreiblich“, staunte Filip Jicha, der trotz Höhenangst einen Blick über den Grat gewagt hatte.

Diesen Blick noch im Kopf, wanderte das Team ein paar Tage später, am 21. Geburtstag von Aron Palmarsson, von unten in diese Schlucht hinein, erfuhren die gewaltige Größe dieses Kessels also am eigenen Leib. Belohnt wurden sie nach einem vierstündigem Aufstieg mit einem Mittagessen nach kreolischer Art (Reis, Huhn, Wurst, Bohnen, Chili) – und einem spektakulären Helikopterflug in Richtung des Hotels.
Manch einer hatte diese Expedition auf die 9.500 Kilometer weite Reise zuvor leise in Frage gestellt, nicht zuletzt wegen der Reisestrapazen für die Profis. Doch vor dem Abflug waren alle Zweifel hinweggefegt. „Bei unseren Trainingseinheiten musste ich ein paar Mal improvisieren. Aber die Reise in dieses Paradies war sehr wichtig für die Mannschaft und den ganzen Club“, zog auch THW-Trainer Alfred Gislason ein positives Fazit, obwohl ihm nun ein paar Tage Vorbereitungszeit fehlen. „Um sich als Mannschaft für die nächste Saison einzufinden, waren diese Tage optimal“, meinte auch Kapitän Marcus Ahlm. „Von dieser Reise werden wir als Mannschaft noch lange zehren.“

KOMMENTARE

Lois, 15.08.15, 20:33 Uhr
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Cassie, 15.08.15, 05:12 Uhr
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