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Zebras tun sich lange schwer

Der SC Magdeburg hat am Mittwochabend trotz einer starken kämpferischen Leistung erwartungsgemäß deutlich mit 25:37 (14:14) beim Tabellenzweiten THW Kiel verloren. Damit müssen die Bördeländer weiter auf ihren dritten Auswärtssieg warten. Die Mannschaft von Trainer Sven Liesegang ging diszipliniert und ermutigt in die Partie und konnte über weite Strecken mit den Hausherren mithalten. In der 22. Minute führten die Magdeburger gar mit 11:9. Erst in doppelter Unterzahl gelang Kiel der Ausgleich zum 11:11 (25.). Drei Minuten später gerieten die Bördeländer beim 11:13 mit zwei Toren in Rückstand. Die geringe Differenz zur Pause verdankten die Gäste insbesondere ihrem Schlussmann Gerrie Eijlers, der zahlreiche Möglichkeiten des Rekordmeisters parierte.

In der 36. Minute schraubte der SCM noch einen Gang hoch und zog mit 18:17 an den "Zebras" vorbei. Danach zeigte sich aber der große Leistungsunterschied beider Mannschaften. Mit dem 29:22 (50.) sorgten die Kieler für die Vorentscheidung, sieben Minuten später führte der THW bereits mit 34:23 und besiegte den SCM schließlich mit zwölf Toren Differenz. "Wenn man das Spiel anguckt, muss man zugeben, dass das Ergebnis viel zu hoch ausgefallen ist. Zur Halbzeit konnten wir von Glück reden, dass wir nicht zurücklagen", bilanzierte Kiels Trainer Alfred Gislason.