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TSV Travemünde

60 hektische Stunden belohnt

Doch, wie heißt es so schön: Unverhofft kommt oft. So dann auch das Fax von BL-Spielwartin Erika Petersen am 10. Juni an Travemündes Vorsitzenden Markus Hellwich mit dem Angebot, weiter in der 2. Bundesligableiben zu können. Innerhalb von 24 Stunden sollte sich der TSV entscheiden. Hintergrund war die Insolvenz der Rhein-Main-Bienen und der daraus folgende Verbleib des BVB Dortmund in der Bundesliga.

24 Stunden für die Aufgabe ein Finanzloch von 30.000 Euro zu stopfen, neue Konzepte zu erarbeiten und sich nach neuen Spielerinnen umzusehen. Ein kaum zu bewältigende Aufgabe. Travemünde bat um Aufschub. HBVF-Chef Berndt Dugall gewährte diesen bis zum 14. Juni.

Es folgten 60 hektische Stunden, in denen beim TSV Travemünde die Drähte heiß liefen. Gespräche mit Sponsoren und Spielerinnen geführt wurden. Dann stand die Entscheidung. Travemünde meldete der HBVF: "Yes, we can."

Positive Signale

"Wir konnten 20.000 Euro einsparen. Für den Rest gab es positive Signale", fiel auch TSV-Abteilungsleiter Stephan Wandschneider ein Stein vom Herzen. "Die Spielerinnen signalisierten sofort, auf einen Teil der Fahrkosten zu verzichten." Für die Spielerinnen und Trainer Andreas Juhra war schnell klar: "Uns liegt die 2. Bundesliga mehr, wir wollen es anpacken." Zwischenzeitig gab es schon Zusagen von Sponsoren, das verbliebene finanzielle Loch zu stopfen.

Zwei Säulen fehlen

Jetzt heißt es, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Aus dem alten Kader verblieben neun Spielerinnen. Mit Nadine Cramer (SGH Rosengarten) und Maren Asmus (Laufbahnende) sind zwei wichtige Säulen aber nicht mehr mit dabei. "Die beiden fehlen uns natürlich", setzt Trainer Andreas Juhra nun auf die Jugend. Mit Svea Manthe, Lea Marie Knop und Christin Röseler rückten gleich drei junge Spielerinnen nach. Als erster Neuzugang konnte Natalie Tonn aus Neumünster als Kreisläuferin verpflichtet werden. "Mit anderen Spielerinnen stehen wir noch im Gespräch, es sind aber noch keine Verträge abgeschlossen", ist Wandschneider aber zuversichtlich, noch weitere Zugänge bald vermelden zu können.

Nach dem der Verbleib in der zweiten Liga nun gesichert ist, nach dem Aufstieg 2003/04 in Travemünde auch weiterhin Zweitliga-Frauenhandball zu sehen ist, planen die Lübecker Vorstädter in Richtung Zukunft. "Wir sind überzeugt, den Klassenerhalt in der kommenden Saison auch sportlich zu schaffen. Wir arbeiten in Richtung einteiliger 2. Liga," verkündete Stephan Wandschneider.

Beim TSV Travemünde überlegt man sich derweil, ob das Projekt eventuell auch in Kooperation mit anderen Vereinen zu wippen ist. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wurde mit der Verpflichtung von Olaf Speckmann als Co-Trainer gemacht. Er wird sich hauptsächlich um das Torwarttraining kümmern und Trainer Andreas Juhra zur Seite stehen.

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