Trier verschafft sich Luft im Kampf gegen den Abstieg - BVB verliert Kellerduell - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Trier verschafft sich Luft im Kampf gegen den Abstieg

BVB verliert Kellerduell

Das beim Duell des Vorletzten gegen das Schlusslicht kein Sahne-Handball mit höchsten Finessen geboten würde, war allen im Vorfeld klar - zu viel stand für beide auf dem Spiel. Die Partie lebte von Kampf, Härte und Spannung.

Bis zur 51. Minute lagen beide Mannschaften auf Augenhöhe, ehe die "Miezen" dann den Schlussspurt begannen. Für beide Teams hatte dieses Resultat wegweisende Bedeutung: "Wir haben nun hoffentlich genug Selbstvertrauen, um auch in Celle und gegen Erfurt zu punkten", meinte MJC-Trainerin Ildiko Barna: "Wir haben 60 Minuten für diese Punkte gekämpft." BVB-Coach Gustl Wilke konstatierte hingegen: "Vielleicht sind wir nicht bundesliga-tauglich."

Viele Fehler im Spielaufbau

Seine Mannschaft hatte lange Paroli geboten - vor allem dank der starken Leistung von Torfrau Inge Roelofs. Trier vergab zu viele Chancen, leistete sich zahlreiche Fehler im Spielaufbau, so dass Dortmund bis zur Pause meist führte. Nach 47 Minuten schien die Partie dann zu kippen, als die mit einem Bänderriss im Fuß spielende Nadja Nadgornaja für Trier zum 22:19 traf. Doch schnell war dieser Vorsprung wieder weg, Dortmund hielt dagegen. Als Anna Monz einen Strafwurf parierte , entschieden die "Miezen" mit vier Toren in Folge die Partie zum 26:21.

Die erst 19-jährige Katrin Schneider eiskalt verwandelte sieben Strafwürfe. BVB Topstar saß Dagmara Kowalska lange auf der Bank, endlich im Spiel setzte die Polin zu wenige Akzente. Fazit: Während Trier sich Luft verschafft hat, muss der BVB weiter auf die ersten Punkte warten.