Thüringer HC begeistert die Zuschauer gegen Sindelfingen - Catarius kommt nicht zum Zuge - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Thüringer HC begeistert die Zuschauer gegen Sindelfingen

Catarius kommt nicht zum Zuge

Nach drei Niederlagen in Serie begeisterte der Thüringer HC die fast 1.000 Zuschauer in der heimischen Salza-Halle mit einem klaren 31:23 (17:11)-Sieg gegen den VfL Sindelfingen. Beste Werferinnen waren dabei auf Seiten des THC Martina Knytlova mit zehn sowie für Sindelfingen Iris Cartarius mit sieben Treffern.

"Ich denke, jeder in der Halle hat gesehen, wer der verdiente Sieger war. Uns hat heute die Leidenschaft, das Engagement und der Teamgeist gefehlt", erklärte Gäste-Coach Jörg Plankenhorn nach Spielschluss. THC-Trainer Dago Leukefeld, nach der Pleite in Trier noch bitter enttäuscht, wurde fast ein wenig pathetisch: "Wir konnten heute den Fans ein überzeugendes Spiel zeigen, dafür leben und arbeiten wir hier", meinte er.

Überragende Abwehrleistung

Dabei brauchte seine Mannschaft einige Minuten, um zu ihrem Spiel zu finden. Obwohl der THC auch in der Anfangsphase zumeist in Front lag (8:6/13.), ließ er es da noch an der nötigen Aggressivität vermissen. Die für Iris Cartarius verordnete Pressdeckung (Leukefeld: "Der Schlüssel zu unserem Erfolg") funktionierte zwar bestens, doch bis zum 11:11 (23.) drückte sich das nicht im Ergebnis aus.

"Nach gut 20 Minuten sind wir in unser Tempo gekommen. Das Zusammenspiel hat richtig gut geklappt, die Abwehrleistung war überragend", analysierte Leukefeld. Zur Pause war schließlich mit dem Sechs-Tore-Polster bereits eine Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeber bauten dann ihren Vorsprung in der zweiten Hälfte kontinuierlich aus. Mit dem 24:13 (39.) durch Fabiková war frühzeitig alles entschieden.