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Courage bleibt unbelohnt

Der Frankfurter HC hat eine Sensation nur knapp verpasst. Nach einem couragierten Spiel mussten sich die Oder-städterinnen dem Spitzenreiter erst zum Schluss geschlagen geben. Nach einer starken Anfangsphase, die die Frankfurterinnen auch ohne ihre erkrankte Nationalspielerin Christine Beier ungewohnt aggressiv, kämpferisch und selbstbewusst angingen, führten sie schnell mit 6:2. "Wir wollten den THC überraschen und das ist uns gut gelungen", stellte FHC-Trainer Dietmar Schmidt fest. Treffsicher und nahezu fehlerfrei behauptete Frankfurt seine Führung gegen die bis auf Kerstin Wohlbold ideenlos wirkenden Gäste bis zur Pause. "19 Gegentore in einer Halbzeit haben wir noch nie bekommen. Damit kann ich natürlich nicht zufrieden sein", monierte THC-Coach Herbert Müller. "Aber wir haben nach dem Rückstand Geduld bewiesen." Die Gastgeberinnen, die zwischenzeitlich auf fünf Tore entkommen waren, konnten ihre Dominanz nicht durchgängig bestätigen und so gingen die Gäste nach 46 Minuten erstmals in Führung.