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Demonstration der THC-Stärke

Dass die SGH sich sportlich nicht mit dem Thüringer HC messen kann, war von Anfang an klar. Dazu sind die Unterschiede zu groß. Der Titelanwärter Nummer eins aus Erfurt sorgte von Anfang an für klare Verhältnisse und baute seine schnelle 3:0-Führung über den Halbzeitstand von 21:10 auf den Endstand von 37:22 aus.

Der THC demonstrierte schnellen Handball, den Gastgeberinnen blieb wenig Gegenwehr. Immer wieder mussten sie bei Tempogegenstoßen hinterherrennen und waren auch in der Abwehr den dynamischen THC-Akteurinnen weit unterlegen. "Wir müssen unsere Punkte woanders holen", sagte Buchholz-Trainer Martin Hug. Er hatte trotz der deutlichen Niederlage aber einen Schritt nach vorne bei seinem Team gesehen, das in der Vorwoche noch beim Tabellenletzten Bietigheim verloren hatte. Trainer Herbert Müller zeigte sich zufrieden mit dem Spiel seiner Damen:, er gab Spielerinnen aus der zweiten Garde vermehrt Spielanteile und die nutzten ihre Chancen. "Wir wollten einfache Tore machen", sagte der. Und das ist dem THC gelungen.