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Der Angriff auf die Top-Clubs

Mit einem 36:28 (15:11)-Erfolg gegen Trier hat der Thüringer HC seinen Angriff auf Platz sechs am Ende der Bundesliga-Hauptrunde erfolgreich gestartet. "Außer gegen Leipzig besitzen wir in den Playoffs gegen alle eine Chance", denkt THC-Trainer Dago Leukefeld. Dementsprechend motiviert gingen seine Schützlinge in die Partie gegen die abstiegsbedrohten Trierer "Miezen". Nach einer ausgeglichenen Startphase und später wechselnden Führungen konnten sich die Gastgeberinnen aber erst gegen Ende der ersten Halbzeit absetzen. Nachdem die überragende Martina Knytlova einen Siebenmeter zum 11:10 (25.) verwandelte, hielt auf der Gegenseite die eingewechselte THC-Keeperin Sabine Stockhorst einen Strafwurf von Stefanie Egger und parierte danach noch einmal glänzend. Eine Sekunde vor dem Pausenpfiff gelang dem THC nach einem Tempogegenstoß durch Franziska Garcia Almendaris das wichtige, weil beruhigende 15:11. "Ab der 15. Minute haben wir es geschafft, unser Ziele umzusetzen, ein hohes Tempo zu gehen und aggressiv in der Abwehr zu arbeiten", analysierte Dago Leukefeld.