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Deutsche Clubs mit internationalen Ausrufezeichen

Es war ein erfolgreiches Wochenende für die deutschen Clubs im Europapokal. Zwar musste sich Frisch Auf Göppingen mit einer Niederlage in Kopenhagen aus dem EHF-Pokal verabschieden, doch der Buxtehuder SV und Bayer Leverkusen schafften in ihren Wettbewerben dank der mehr erzielten Auswärtstore den Sprung in die nächste Runde. Und der Thüringer HC setzte in der Champions League gegen den dänischen Meister FC Midtjylland ein Ausrufezeichen.

In der Handball Bundesliga Frauen herrscht nach dem Wochenende praktisch Klarheit über die Teilnehmer an der Meister- und Abstiegsrunde, die SG BBM Bietigheim hat drei Spieltage vor Schluss mit sechs Zählern Rückstand und einer um 28 Tore schlechtere Tordifferenz nur noch theoretische Chancen auf den Sprung ins obere Tableau. Der Aufsteiger aus dem Enztal kam unter der Woche bei Bayer Leverkusen mit 26:35 unter die Räder. Am Samstag dann der nächste Rückschlag, denn die TuS Metzingen setzte sich mit 22:17 bei den Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern durch und festigte damit den sechsten Tabellenplatz und kann am kommenden Samstag vor heimischer Kulisse gegen Schlusslicht HSG Bensheim/Auerbach auch die letzten Restzweifel ausräumen.

Die Flames empfangen am Mittwoch in einem Nachholspiel zunächst noch den Thüringer HC. Der Deutsche Meister feierte in der Königinnenklasse ein 26:24 (10:14) über den FC Midtjylland. Die Gäste um die ehemalige DHB-Nationaltorhüterin Sabine Englert lagen in der zweiten Halbzeit schon mit sechs Toren (12:18) vorne, ehe dann der THC mit einer furiosen Schlussphase und einem 7:1-Lauf doch noch den Sieg sicherte. „In der ersten Halbzeit haben wir kopflos gespielt, nach der Pause viel disziplinierter. Da haben wir richtig gut gekämpft und schnelle Tore gemacht“, bilanzierte die derzeit verletzte Lydia Jakubisova.

 

Praktisch in letzter Sekunde konnte auch der Buxtehuder SV über den Einzug ins Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger jubeln. Sieben Sekunden vor dem Ende traf Maxi Hayn an ihrem 26. Geburtstag zum 31:22-Endstand, ein mehr erzieltes Auswärtstor ließ das 23:32-Hinspieldebakel vergessen lassen. „Es war eines der größten Spiele in der Vereinsgeschichte“, sagte Manager Peter Prior nach der beeindruckenden Aufholjagd im Rückspiel, die Spielerinnen und Fans den Einzug in das Viertelfinale feiern ließ.

Genauso knapp machte es Bayer Leverkusen. Im slowakischen Michalovce mussten die Elfen dabei am Ende ebenfalls den Rechenschieber bemühen. Am Samstag setzte es zunächst eine 27:33-Niederlage. „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht und zu früh und zu unvorbereitet unsere Angriffe abgeschlossen“, kommentierte Geschäftsführerin Renate Wolf die erste Halbzeit des Vergleichs. Keine 24 Stunden später folgte dann die Reaktion der Elfen. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 11:11 war es eine starke Phase mit 15 Minuten ohne Gegentreffer, die Leverkusen zeitweise auf acht Tore davonziehen und am Ende über einen 24:18-Erfolg im nominellen Heimspiel jubeln ließ.

Ausgeschieden ist hingegen Frisch Auf Göppingen. Hatte man dank einer Aufholjagd in der Schlussphase am vergangenen Wochenende nur mit 22:25 das Hinspiel verloren und so noch etwas Hoffnung auf einen Rückspielerfolg gehabt, so konnte man beim dänischen Erstligisten Kopenhagen Handball nur etwas mehr als zwanzig Minuten vom Einzug unter die besten acht träumen. Nach dem 6:5 zogen die Däninnen noch vor dem Seitenwechsel vorentscheidend auf 13:6 davon und feierten letztlich ein klares 31:22. „Wir sind gut gestartet, Kopenhagen verhielt sich am Anfang ängstlich“, kommentierte Trainer Vasile Oprea: „Wir müssen lernen, dass wir auf diesem Niveau nach einem Ballgewinn sicher spielen müssen.“ In der Liga sind die Schwäbinnen am Mittwoch bereits wieder bei der HSG Blomberg-Lippe gefordert und kämpfen im Kampf um den Klassenerhalt um wichtige Zähler.

Das Ticket für die Meisterrunde buchte unterdessen am Sonntag der VfL Oldenburg durch ein 36:26 bei der DJK/MJC Trier. „36 Tore sind einfach zu viel. Oldenburg hatte mehr und bessere Alternativen und hat absolut verdient gewonnen“, musste Triers Co-Trainerin Jana Arnosova am Ende einräumen. „Ich bin froh, dass wir dieses Spiel bis zum Ende konzentriert hinter uns gebracht haben. In der Abwehr war gegen diese gut kämpfende Trierer Mannschaft die Leistung vielleicht nicht so gut, doch das lag sicher auch an meinen vielen Wechseln“, kommentierte VfL-Trainer Leszek Krowicki den Auswärtserfolg durch den man nach Punkten zum Vierten Buxtehude aufschloss.

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