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Die "Eurofighter" aus Blomberg

Als "Eurofighter" sind die Handballerinnen der HSG Blomberg-Lippe am Sonntag nach Deutschland zurückgekehrt. Im Gepäck aus Island: Das Viertelfinalticket für den Pokalsiegerwettbewerb. Doch um dieses zu lösen, mussten die Lipperinnen bis an die Schmerzgrenze gehen. Der isländische Vertreter Fram Reykjavik, nach einem 0:8- und 3:14-Rückstand in der ersten Partie eigentlich schon aus dem Wettbewerb rausgeschmettert, gab sich - aufopfernd kämpfend - erst in der Schlussphase geschlagen. Nach dem 26:24 in Begegnung eins hieß es 30:29 für Blomberg.

"Ich bin zufrieden, wir sind verdient weiter gekommen", freute sich André Fuhr. Mit nur zwölf Spielerinnen war der Trainer auf die Vulkaninsel gereist, Caroline Thomas, Michaela Hofmann, Nadine Krause, Sabrina Richter und Katja Langkeit bekamen fast überhaupt keine Pause und spulten somit bis zu 120 Minuten in zwei Tagen ab. "Wir haben immer dran geglaubt, wollten es unbedingt schaffen", sagte Thomas, die fünf der 30 Treffer beisteuerte. Doch die entscheidenden Spielerinnen waren Hofmann, Langkeit und Isabell Roch. Während Hofmann mit zehn erfolgreichen Abschlüssen immer wieder Tordrang bewies, markierte Langkeit entscheidende Treffer zum 26:24 und 27:24.