Metzingen bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden - Die TusSies starten stark in die neue Saison - Das Ziel "Klassenerhalt" wird aber nicht nach oben korrigiert - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Metzingen bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden

Die TusSies starten stark in die neue Saison - Das Ziel "Klassenerhalt" wird aber nicht nach oben korrigiert

Bodenhaftung ist das Gebot der Stunde. Und das schafft die TuS Metzingen mühelos. Trotz des furiosen Starts in die Saison, trotz unerwarteter Siege gegen Göppingen und Buxtehude ist beim Club aus dem Ermstal keine Spur von Übermut zu erkennen. Auch Kampfansagen an die Konkurrenz oder die Ausrufung eines neuen Saisonziels - beides Fehlanzeige.

Von einer "schönen Momentaufnahme" spricht Trainer Alexander Job, der zugibt, dass er von seiner Mannschaft positiv überrascht ist. "Von der Einstellung sind wir schon sehr weit. Weiter, als ich gehofft hatte." Aber das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange. Man müsse die Abläufe optimieren. "Und wir brauchen mehr Konstanz in unserer Leistung."

Was sind die Ursachen dafür, dass die TuS gegenüber dem Aufstiegsjahr eine deutliche Schippe draufgelegt hat? Das Team ist personell breiter aufgestellt, die Neuzugänge - insbesondere Shenia Minevskaja und Torhüterin Edit Lengyel - waren Glücksgriffe, Spielerinnen wie Cassandra Engel und Alexandra Kubasta haben ein neues Leistungsniveau erreicht, die Mannschaft ist nach einem Jahr Bundesliga gereift, die Spielphilosophie des Trainers hat die Weiterentwicklung beschleunigt.

Dazu kommt der unbändige Zusammenhalt, über den Minevskaja sagt: "Die Mädels haben damals gemeinschaftlich als Mannschaft den Aufstieg geschafft. Diesen unbedingten Teamgeist haben die wenigsten Mannschaften. Deshalb bin ich nach Metzingen gekommen." Und schließlich kann sich das Job-Team auf die Rückendeckung durch seine Anhänger verlassen, die bedingungslose Unterstützung der Fans in der Öschhalle, die längst bei TuS-Partien ihren Ruf als "Öschhölle" weg hat. "Die Stimmung ist sensationell", sagt Spielführerin Patricia Stefani.

Vor Saisonbeginn war Platz acht das Ziel. Gedanken an das Erreichen der Meisterrunde hat man bei der TuS (noch) nicht. "Das ist zu früh. Um das zu erreichen, müssen wir ganz viel arbeiten, viel trainieren, und viele Überraschungen schaffen", betont Linkshänderin Julia Orban-Smideliusz. Job verweist auf die Aufgaben im Oktober, wenn Metzingen auf Leverkusen, Bietigheim, Bensheim und Koblenz trifft. "Das sind entscheidende Wochen. Dann wird sich zeigen, ob wir bereit sind, ambitioniertere Ziele ins Auge zu fassen", erklärt der Coach.

KOMMENTARE

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