Junge und hungrige "Katzen" - DJK/MJC Trier: Komplett-Umbruch im zehnten Bundesliga-Jahr - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Junge und hungrige "Katzen"

DJK/MJC Trier: Komplett-Umbruch im zehnten Bundesliga-Jahr

Als die Trierer "Miezen" am 15. April 2000 den Bundesliga-Aufstieg feierten, war nur eine Spielerin der aktuellen Mannschaft schon im Seniorenbereich, die meisten pendelten zwischen C- und A-Jugend, einige junge waren gerade den "Minis" entsprungen. Die DJK/MJC Trier geht in die zehnte Bundesliga-Saison in Folge - und dies mit einer Vielzahl von Frischlingen, jungen, hungrigen "Katzen", die sich die Krallen im Oberhaus erst noch abwetzen müssen. Nach einer eher durchwachsenen Vor-Saison, in der zeitweise sogar das Damokles-Schwert der Abstiegsangst über der Mosel schwebte, soll nun langfristig eine ganz neue Mannschaft aufgebaut werden. "Die Großen ein paar Mal ärgern und in die Play-offs vorstoßen", lauten die Ziele beim Deutschen Meister von 2003. Seit diesem Titel hat sich - mit Ausnahme des Managements - so ziemlich alles geändert, vor allem die Mannschaft. Und daher hofft man bei den "Miezen", dass bei Fans und Sponsoren die Erwartungshaltung realistisch bleibt.

"Wir können und wollen uns nicht am Team von 2003 mit Stars wie Baumbach, Althaus oder Minewskaja messen lassen", sagt Trainerin Ildiko Barna. Große Hoffnungen setzen die Triererinnen in zwei Neuzugänge: Anne Jochin vom FHC Frankfurt/Oder und Lydia Jakubisova (Rhein-Main Bienen). Beide haben das Zeug dazu, Führungsspielerinnen zu werden. Zudem darf man sich einen weiteren Fortschritt von Junioren-Weltmeisterin Nadja Nadgornaja erhoffen, die sich im linken Rückraum - wie Jochin auf der Mitte - fürs Nationalteam empfehlen will.

Mit den "jungen Wilden" soll auch der frühere Tempo-Handball wieder Einzug halten. "Wir wollen, können und müssen viel schneller spielen. Nur wenn wir einfache Tore erzielen, sind wir in der Abwehr nicht so ausgepowert wie im Vorjahr", sagt Barna. In der Spielzeit 2008/2009 vergaben die "Miezen" eine deutlich bessere Platzierung, weil sie häufig Führungen verschenkten und am Ende verloren.

In der Abwehr haben die Triererinnen eine offensivere Variante getestet, mit Megane Vallet als "Abfangjägerin". Ein entscheidender Punkt wird sein, wie sich die MJC auf der Torwart-Position entwickelt. Junioren-Weltmeisterin Anna Monz wird häufiger auflaufen, ihr fehlt aber noch Routine, Daniela Vogt spielte zuletzt in der Regionalliga-Mannschaft, besitzt aber Bundesliga-Erfahrung.

KOMMENTARE

Jayna, 07.01.15, 08:40 Uhr
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