Thüringen gewinnt deutlich in Frankfurt - Ein Rückschlag für den FHC - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Thüringen gewinnt deutlich in Frankfurt

Ein Rückschlag für den FHC

Mittelfeld statt Klassenkampf frohlockte man beim Thüringer HC nach dem 31:26 (15:17)-Erfolg an der Oder. Entgegengesetzt sieht es in Frankfurt aus. "Diese Niederlage ist ganz bitter für uns", resümierte FHC-Trainer Dietmar Schmidt, dessen Mannschaft sich zuvor nach zwei Siegen gerade erst aus dem Tabellenkeller befreit hatte.

Dabei waren die Gastgeberinnen mit einer engagierten ersten Halbzeit gut in die Partie gestartet, hatten sich auch nach fünf Siebenmeterpfiffen für den THC nicht aus dem Konzept bringen lassen und beim 10:8 (19.) durch die quirlige Janine Wegner einen ersten Zwei-Tore-Vorsprung erzielt. Die 21-jährige Spielmacherin war es dann auch, die mit viel Spielwitz und drei weiteren Treffern maßgeblichen Anteil an der 17:15-Halbzeitführung hatte.

Fünf Gäste-Tore in Folge

Doch nach der Pause riss der Spielfaden und mit fünf Toren in Folge wendeten die Gäste nach dem 18:15 das Blatt. "Da haben wir zu sehr mit den Schiedsrichter-Entscheidungen gehadert", analysierte Schmidt. Vor allem der stark besetzte THC-Rückraum um Bohm, Fabikova, Subke und Neuverpflichtung Natasa Kocevska nutzte die Lücken in der Frankfurter Abwehr.

"Wir haben den Druck auf das FHC-Deckungszentrum erfolgreich erhöht", freute sich Dago Leukefeld. Nach dem 19:23 (43.) fand Frankfurt nicht mehr ins Spiel zurück. Da half es am Ende auch wenig, dass die trotz ihrer WM-Ausbootung engagiert kämpfende Mandy Hering den direkten Vergleich mit Thüringens Nadine Härdter klar für sich entschied.

KOMMENTARE

Jacklyn, 06.01.15, 08:23 Uhr
Deadly accurate answer. You've hit the buslelye! mehr »
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