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Eine klare Angelegenheit

Bereits zur Halbzeit war alles entschieden: 21:12 führte der VfL Oldenburg nach 30 Minuten beim Buxtehuder SV, und nach dem Auftritt der Gastgeberinnen in Durchgang eins war klar, dass es eine Wende in diesem Spiel nicht mehr geben wird. Zu schwach präsentierte sich der BSV - wie schon im Pokalviertelfinale vergangenen Mittwoch gegen Trier - im Angriff, zu wenig aggressiv - im Gegensatz zum Trier-Spiel - ging er in der Abwehr zu Werke. Der VfL mit Buxtehudes Ex-Trainer Leszek Krowicki führte schnell 3:0 (4. Minute) und zündete nach zehn Minuten den Turbo. Auf 3:5 konnte Friederike Lütz für den BSV noch verkürzen, anschließend traf Oldenburg sechsmal in Folge. Nach dem Seitenwechsel pendelte der Oldenburger Vorsprung zwischen fünf und neun Toren, in Minute 56 war er erstmals zweistellig. Die Ausgangslage Buxtehudes für die anstehenden Play-offs ändert sich durch diese Niederlage nicht. Als Fünfter wird der BSV im Viertelfinale gegen den Vierten antreten müssen, zunächst daheim, im Rückspiel auswärts. Allein der Gegner steht noch nicht fest.