Frankfurt setzt sich hauchdünn in Celle durch - Eine Nervenschlacht im Tabellenkeller - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Frankfurt setzt sich hauchdünn in Celle durch

Eine Nervenschlacht im Tabellenkeller

Eine kampfbetonte Partie wurde zu einer Nervenschlacht. Am Ende setzte sich der Frankfurter HC mit 26:25 (12:12) beim SVG Celle durch.

Es ging um wichtige Punkte im Tabellenkeller. Den Spielerinnen beider Mannschaften war die Bedeutung des Spiels deutlich anzumerken. Die Nerven machten immer wieder ein Strich durch die Rechnung. So war die keineswegs hochklassige Partie von vielen kleinen Fehlern gekennzeichnet.

Kahle hadert mit dem Schicksal

"Wir haben Glück gehabt", gestand Frankfurts Trainer Dietmer Schmidt anschließend ein. Sein Kollege vom SVG, Martin Kahle, haderte mit dem Schicksal. "Innerhalb von sieben Tagen haben wir zwei Spiele mit einem Tor Unterschied verloren. In unserer Situation ist das sehr bitter."

Vor ausverkauftem Haus erlebten die Zuschauer dennoch eine interessante, wenn auch hektische Begegnung, die von der Spannung lebte. Keiner der Kontrahenten konnte sich Vorteile verschaffen. Frankfurt hatte den besseren Start und lag bis zur 11. Minute 4:3 in Führung. In dieser Phase hatten die Gäste bei vier Pfostentreffern einiges Wurfpech.

Mietzner trifft viermal in der Endphase

Dann schlug Celle zurück und holte sich ein 7:5 (16.). Auch anschließend schickten die Spielerinnen ihre Trainer durch ein Wechselbad der Gefühle. Gelungenen Spielzügen und sichere Abwehrarbeit folgten zum Teil haarsträubende Fehler.

Nach 50 Minuten hatte Celle nach einem Viererpack noch 23:21 geführt, ehe sich Frankfurt in der Schlussphase auf Franziska Mietzner verlassen konnte. Ihre vier Tore in den letzten sechs Minuten, der entscheidende Treffer fiel in der Schlussminute vom Siebenmeterpunkt, brachten dem FHC den dritten Saisonsieg.