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Einseitige Angelegenheit

Der deutsche Vizemeister Buxtehuder SV machte die Neuauflage des Endspiels um die deutsche Meisterschaft perfekt. Im Halbfinale schlugen er den Zweitligisten HSG Bensheim-Auerbach mit 25:44 (11:25). Bereits zur Halbzeit war die Partie entschieden.

Nach Grausenburgers Treffer zum 8:14 war es vorbei mit der Herrlichkeit der Damen von der Bergstraße und Buxtehude erhöhte die Schlagzahl. Innerhalb kürzester Zeit war der Bundesligist mit 8:18 in Front und die Messe war gelesen. Bis zum Treffer von Diane Lamein zum 11:25 kurz vor der Pause zeigten beide Teams schöne Kombinationen und beide Torhüterinnen, Tanaka bei Bensheim und Krause bei Buxtehude, hatten viel zu tun und konnten sich mehrfach auszeichnen.

Zur zweiten Halbzeit wechselten beide Trainer die Torhüterin. Auf Seiten des Zweitligisten stand nun Petra Diener zwischen den Pfosten und Buxtehudes Trainer Dirk Leun schenkte Debbie Klijn das Vertrauen. Beide führten sich prächtig ein und konnten jeweils einen Ball parieren, ehe Stefanie Melbeck zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit traf und ihre Farben mit 26:11 in Front brachte und Susanne Petersen per Konter gar auf 27:11 erhöhte. Bei einem Vorsprung von 16 Toren glaubte endgültig niemand mehr an eine Überraschung des Zweitligisten.

Dirk Leun (Trainer des Buxtehuder SV) analysierte das Spiel folgendermaßen: "Unser Ziel war, möglichst schnell keine Zweifel aufkommen zu lassen, dass wir ins Finale gehen. Ich muss auch die Spielerinnen von Bensheim loben, sie haben locker aufgespielt. Es zählt für uns heute nur das Ergebnis und jetzt die volle Konzentration auf den Thüringer HC."