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Faden reißt im Spiel des FHC

Zwei völlig verschiedene Halbzeiten bekamen die über 1.000 Zuschauer in der Brandenburghalle beim Duell des Playoff-Anwärters von der Oder gegen das Schlusslicht zu sehen. Standesgemäß setzten sich die Frankfurterinnen dank einfacher Tore aus dem Rückraum und schneller Gegenstöße ohne größere Gegenwehr bereits bis zur Pause auf 21:12 ab.

"Da waren wir in der Defensive nicht aggressiv genug und haben die Attacken aus neun Metern nicht unterbunden", erkannte SG-Trainer Severin Englmann. Eine Umstellung in der Abwehr nach der Pause mit einer kurzen Deckung gegen Franziska Mietzner zeigte Erfolg. Plötzlich wirkten die zuvor noch so souveränen Gastgeberinnen verunsichert, schlichen sich einfache Fehler ins Frankfurter Spiel. Tor um Tor verkürzten die Gäste mit einem 12:6-Lauf nach dem Wechsel auf 27:24 (48.). Erst ein energischer Schlussspurt der Oderstädterinnen sorgte für einen versöhnlichen Abschluss. Unzufrieden war aber FHC-Trainer Schmidt, der gerne etwas für das Torverhältnis getan hätte.