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Frankfurt auf Play-off-Kurs

Eine Minute vor Spielende klatschte FHC-Trainer Dietmar Schmidt bereits die Spielerinnen auf der Bank ab, mit dem Schlusspfiff ballte er die Fäuste. "Mit vier Siegen aus den verbleibenden Spielen sind wir auf jeden Fall in den Play-offs", hatte der 58-Jährige vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn aus Sindelfingen eine einfache Rechnung aufgemacht.

Am Anfang lief es gar nicht rund für die Oderstädterinnen. Nach ausgeglichener Anfangsphase (5:5/10.) zogen zunächst die Gäste auf 9:5 davon (14). Doch mit der Einwechslung von Torhüterin Nele Kurzke wendete sich das Blatt. Nach 27 Minuten erzielte Franziska Mietzner den 11:11-Ausgleich, ehe Friederike Gubernatis die erste FHC-Führung gelang. Nach dem Wechsel enteilte der Gastgeber auf 21:15 (42.), die Gäste hatten wegen der schwächer besetzten zweiten Reihe nichts mehr entgegen zu setzen. "Wir haben nicht die Breite in unserem Kader", resümierte VfL-Trainer Dago Leukefeld. "Das Ergebnis geht aufgrund der starken zweiten Hälfte des FHC voll in Ordnung."