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Frankfurt stößt die Tür ins Halbfinale weit auf

Mit einer starken Leistung ist der Frankfurter HC dem Playoff-Halbfinale ein großes Stück näher gekommen. Vor allem eine konzentrierte Abwehr-Arbeit mit einer glänzend aufgelegten Melanie Herrmann im Tor waren der Unterpfand, dass die Brandenburgerinnen nach sieben Minuten bereits mit 4:0 gegen Buxtehude in Führung lagen.

"Über die Rückraum-Würfe wird zu reden sein", monierte Gäste-Trainer Dirk Leun. "Frankfurt hat aus der Distanz einfach besser getroffen." Insgesamt wirkte das FHC-Spiel gefälliger und vor allem schneller, was bei konsequenterer Nutzung der vorhandenen Chancen und Siebenmeter bereits zur Pause mehr als sechs Tore Vorsprung hätte bedeuten können. Bis auf 24:16 (43.) waren die Gastgeberinnen dann in der zweiten Hälfte aber doch davon gezogen, ehe eine kurzzeitige "Auszeit" Buxtehude noch einmal auf 26:21 (50.) herankommen ließ. Insbesondere Isabell Klein, die bei den Gästen die verletzte Spielmacherin Randy Bülau vertrat, stemmte sich vehement gegen die drohende hohe Niederlage.

Aber da war ja noch Melanie Herrmann im FHC-Tor, die ihr Team immer wieder vor Gegentreffern bewahrte und so konnten die Oderstädterinnen "diese Schwächephase gut überstehen", freute sich Frankfurts Trainer Dietmar Schmidt. Am Ende hatte sich seine Mannschaft mit großem Willen den Acht-Tore-Vorsprung zurück erkämpft und die Tür fürs Weiterkommen weit aufgestoßen.