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Gesprächsbedarf in Blomberg

"Ich mache das Ganze hier jetzt sein 30 Jahren, aber das hat es noch nie gegeben", ärgerte sich HSG-Manager Harald Wallbaum und bemängelte die "Einstellung", über die noch zu reden sein werde. Trainer André Fuhr fand es nach dem Spiel "schwierig", darüber zu sprechen: "Die erste Hälfte war desaströs. So dürfen wir uns nicht präsentieren, müssen uns dafür entschuldigen."

Positiv war hingegen der zweite Abschnitt, in dem es den Gastgeberinnen aber nicht mehr gelang, ganz nah ran zu kommen. Dabei waren Seiffert und Co. voll motiviert aus der Kabine gekommen. Nach einem 5:0-Lauf hieß es auf einmal 7:13 (34.). Kurz vorher hatte BSV-Trainer Dirk Leun eine Auszeit genommen, um seine Spielerinnen neu einzustimmen. Die Partie gewann an Dynamik, weil Blomberg endlich ein anderes Gesicht zeigte. Aber erst fünf Minuten vor dem Ende gelang es, den Abstand auf fünf Treffer zu reduzieren. Die Wende glückte aber nicht mehr. "Darüber bin ich überglücklich, Blomberg zählt zu den Top-Sechs der Liga.", so Leun zum verdienten Sieg.