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HCL mit Tempo ins Endspiel

2500 Zuschauer standen am Ende in der Arena Leipzig auf. Sie feierten ihren HC, der auch das Halbfinalrückspiel gegen Provital Blomberg-Lippe gewann - mit 37:25. Damit stehen die Ostdeutschen erneut im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft.

Die Lipperinnen waren ein "Sparringspartner", der am Ende einer langen Saison lediglich bis zum 11:12 durch Anne Krüger mithalten konnte (21.) Schon zur Pause stand der Gegner als Sieger fest (19:13). "Der HCL hat ein tolles Spiel gezeigt und auch in der Höhe verdient gewonnen. Für mich bleibt Leipzig der Topfavorit auf den Titel. Nachdem der Kontakt abgerissen war, fehlte bei meiner Mannschaft die Kraft", meinte ein enttäuschter Provital-Trainer André Fuhr.

Die Gäste waren gut in die Partie gekommen. Am Kreis ackerte Michaela Seiffert, und vom Siebenmeterpunkt zeigte Nationalspielerin Sabrina Neukamp keine Nerven. Doch nachdem die Lipperinnen sich einige Fehler erlaubt hatten, zog Leipzig in beeindruckender Art und Weise das Tempo an. "Ich bin richtig froh, dass wir im Finale stehen. Der Tempohandball erinnerte an gute Zeiten aus der regulären Saison. Wir waren vor allem mit der zweiten Welle stark", jubelte HCL-Trainer Heine Jensen.