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Jensen: "Nicht verdient weiter zu kommen"

"Wenn wir im ersten Spiel in einer Halbzeit nur fünf Tore werfen und in der zweiten Partie in der zweiten Halbzeit bis zur 25. Minute wieder nur auf fünf Tore kommen, haben wir es nicht verdient, weiter zu kommen", kritisierte HCL-Coach Heine Jensen die Leistung seiner Mannschaft.

Seine Spielerinnen seien in den zweiten 30 Minuten einfach nicht beweglich genug gewesen, um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen. "Man muss anerkennen, das Buxtehude in der Hinsicht in beiden Partien besser war." Auch für Gästecoach Dirk Leun war die deutlich stabilere Abwehr seines Teams in der zweiten Hälfte der Schlüssel zum Erfolg: "Anfangs haben wir zu passiv gestanden und so zu viele Wurfchancen zugelassen. Aber in den entscheidenden letzten 20 Minuten waren wir da."

Bereits zu Beginn der Partie leistete sich der Deutsche Meister zu viele Fehler. Die Würfe aus dem Rückraum kamen zu ungenau, freie Tormöglichkeiten blieben ungenutzt. Bis zur 16. Minute dauerte es, ehe der HCL das Spielgeschehen übernahm und durch Natalie Augsburg erstmals mit 7:6 in Führung ging.

Zwar war es Louise Lyksborg, die Leipzig mit ihrem Treffer erstmals in der Partie den benötigten Vorsprung von sechs Toren verschaffte (15:9/31.). Allerdings gelang es dem Deutschen Meister nicht, sich weiter als mit sechs Toren abzusetzen. Stattdessen gab es vermehrt Unstimmigkeiten in der HCL-Abwehr. Dadurch verkürzte Buxtehude den Rückstand und kam auf 15:18 heran (45.). Beim 20:20 (56.) war die Messe endgültig gesungen.