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Kein erneuter VfL-Ausrutscher

Aufatmen beim VfL Oldenburg: Nach dem tagelangen Gezerre um eine taugliche Bundesliga-Spielstätte und dem damit verbundenen kurzfristigen Umzug in der alte Oldenburger Brandsweghalle konnte der deutsche Pokalsieger von 2009 endlich seinen ersten Saisonsieg landen.

Die Mannschaft von Trainer Leszeik Krowicki bewies dabei nicht nur eine gute Standfestigkeit, sondern auch viel Ausdauer. Die VfL-Frauen starteten mühsam, konnten sich im zweiten Durchgang aber entscheidend steigern. "Wir waren schon alle sehr nervös. Die Anspannung der vergangenen Tage hat man uns schon angemerkt", meinte bei Spielschluss ein sichtlich erleichterter VfL-Coach Leszek Krowicki. Kollege Dago Leukefeld haderte mit den vielen vergebenen Torchancen. "Wir haben zu viele einfache Bälle weggelassen. Wenn wir nicht am Limit spielen, schaffen wir es nicht, so ein Spiel zu gewinnen."

Ganz ohne Zwischenfall ging es aber auch am Sonntagnachmittag nicht. So wurden auf Anordnung der beiden Schiedsrichter Pawel Fratczak und Paulo Ribeiro in der 44. Spielminute die Bodenwerbung entfernt. Die aus der EWE-Arena herüber geholten Werbeflächen erwiesen sich als ein zu glatter Untergrund.