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Ärger beim Göppinger Sieg über die Miezen

Kopfschütteln über die Schiedsrichter

Auch in der Pressekonferenz nach dem 35:30 (17:17) von Frisch Auf Göppingen gegen MJC Trier hatte sich Miezen-Trainerin Ildiko Barna noch nicht beruhigt: "Es ist schade, dass zu so einem wichtigen Spiel zwei unerfahrene Schiedsrichter eingeteilt werden." 

Aber nicht nur mit der Leistung der beiden Unparteiischen, die aber auf beiden Seiten für Kopfschütteln sorgten, war die Trainerin unzufrieden. "Wir haben nach dem 24:21 den Kopf verloren", beschrieb Barna die Phase in der sich Göppingen erstmals absetzte und auf die Siegerstraße abbog.

Zweite Halbzeit gehört den Göppingerinnen

Dabei hatten die Miezen in der ersten Halbzeit alle Trümpfe in der Hand. Göppingen agierte nervös und Trier wusste diese Schwäche gekonnt und ruhig zu nutzen. Nach acht Minuten führte die DJK/MJC mit 4:7 und Frisch Auf schien zu Straucheln. Aber die Grün-Weißen gaben sich mit der Halle im Rücken nicht auf, starteten die Aufholjagd und wurden zur Halbzeit mit dem 17:17-Ausgleich belohnt.

Der zweite Abschnitt gehörte dann endgültig den Hausherrinnen, bei denen nun vor allem Martina Fritz in der Offensive zur Matchwinnerin wurde. Trier deckte offensiver und spielte Göppingen damit in die Karten. Mit starken 1:1-Aktionen erhöhte Göppingen den Vorsprung Tor um Tor und führte in der 55. Minute beim 33:25 mit acht Toren. Letztlich gelang Trier noch Ergebniskosmetik, aber am deutlichen und auch in dieser Höhe verdienten 35:30-Sieg der Göppingerinnen änderte das nichts mehr. "Der Sieg war für uns sehr wichtig", freute sich FAG-Trainer Aleksandar Knezevic.