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HSG Blomberg-Lippe

Lang und Krause suchen neue Herausforderungen

Das Gesicht der HSG Blomberg-Lippe wird sich zur neuen Saison weiter verändern: Saskia Lang und Nadine Krause werden den Bundesligisten verlassen. Während sich Neu-Nationalspielerin Lang dem Deutschen Meister HC Leipzig anschließt, ist über Krauses neuen Verein noch nichts bekannt. „Beide Abgänge müssen wir akzeptieren”, sagt HSG-Manager Harald Wallbaum und erklärt: „Wir werden mit dem Ausstieg unseres Hauptsponsors erhebliche wirtschaftliche Einbußen erfahren und daher voraussichtlich nicht mehr auf dem Niveau der beiden vergangenen Jahre spielen können. Gleichwohl sind wir zuversichtlich, auch für die neue Saison eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen zu können.”

Saskia Lang kam 2009 vom LC Brühl St. Gallen ins Lipperland und verstärkte die HSG nicht nur im linken Rückraum, sondern auch im Abwehrzentrum. „Saskia hat bei uns eine hervorragende Entwicklung genommen und sogar den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft”, sagt Wallbaum über die 24-Jährige, der er auch charakterlich ein tadelloses Zeugnis ausstellt. „Auch im nächsten Jahr möchte Saskia mit ihrem Verein gern international spielen, das werden wir ihr voraussichtlich nicht bieten können. Insoweit freue mich über Ihre Chance bei einem Spitzenklub wie dem HC Leipzig.”

Auch Nadine Krause wird die HSG Blomberg-Lippe im Sommer wieder verlassen. Die 28-jährige Rechtshänderin, die nach einem Engagement in Kopenhagen 2010 in die Bundesliga zurückkehrte, benötigte aufgrund hartnäckiger Verletzungsprobleme eine lange Anlaufzeit. Erst in den letzten Spielen hat sie an ihr altes Format anknüpfen können. „Die vergangenen Monate waren alles andere als leicht”, sagt Nadine Krause. „Ich hoffe, dass ich in Blomberg noch einen Beitrag für einen gelungenen Saisonabschluss leisten kann. Für meine weitere sportliche Zukunft will ich mich jedoch neu orientieren.” Über ihren künftigen Verein hat die Schwäbin allerdings noch nicht entschieden.

„Natürlich respektieren wir diesen Entschluss. Aufgrund der sich ändernden wirtschaftlichen Bedingungen wäre es für uns ohnehin äußerst schwer gewesen, Nadine ein akzeptables Angebot für eine Vertragsverlängerung zu unterbreiten”, sagt HSG-Manager Wallbaum.

Bezüglich potenzieller Neuzugänge gibt es derzeit noch nichts zu vermelden. „Wir stehen mit mehreren Spielerinnen in Kontakt und werden die Möglichkeiten in Ruhe ausloten”, gibt sich Wallbaum in diesem Punkt gewohnt gelassen.