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28:41-Schlappe in Leipzig

Leverkusen macht sich lächerlich

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben die erste große Hürde in der neuen Bundesliga-Saison genommen. Der deutsche Meister fegte Pokalsieger Bayer Leverkusen mit 41:28 (20:14) vom Feld. Damit bleibt der Titelverteidiger auch am dritten Spieltag weiter ungeschlagen. Vor 2379 Zuschauern in der heimischen Arena waren Karolina Kudlacz (10/3) und Ania Rösler (8) die besten Leipziger Werferinnen. Aufseiten der Westfalen trafen Anna Loerper (10/1) und Laura Steinbach (6) am meisten.


Die Partie begann ausgeglichen. Die Gäste markierten den ersten Treffer (1.), aber der HCL konnte in der 3. Minute erstmals die Führung übernehmen (3:2). Wenige später erarbeiteten sich die Gastgeberinnen erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung (7:4/8.). Selbst in Unterzahl blieben die Leipzigerinnen hochkonzentriert und konnten trotz einer Spielerin weniger auf dem Parkett den Vorsprung weiter ausbauen (13:9/15.). Im Endspurt der ersten Halbzeit machten die Gastgeberinnen weiter Druck und gingen mit einen Sechs-Tore-Vorsprung in die Kabine.


Nach dem Seitenwechsel machten die Leipzigerinnen da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Dank vieler Paraden von Torhüterin Katja Schülke und der guten Chancenverwertung wuchs der Vorsprung auf komfortable neun Tore an (24:15/37.). Leipzigs beste Werferin Kudlacz markierte die erste zweistellige Führung (27:17/41.) und entschied damit die Partie vorzeitig. „Wir haben offensiv gut gespielt, ich war zufrieden“, sagte HCL-Trainer Heine Jensen, während Bayer-Trainerin Renate Wolf total angefressen war: „Ich bin sehr sauer auf meine Mannschaft. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit lächerlich gemacht.“