Frauen-Bundesliga

Liga verabschiedet sich in die EM-Pause

Noch einmal zwei Partien in der Frauen-Bundesliga gab es am vergangenen Wochenende vor der EM-Pause, darüber hinaus insgesamt sechs Partien auf dem internationalen Parkett. Verabschieden aus dem Europapokal mussten sich der Buxtehuder SV und der Frankfurter HC. Die anderen drei deutschen Mannschaften blicken alle gespannt auf die heutige Auslosung im Europapokal der Pokalsieger.

Der VfL Oldenburg hat nach einer 22:30-Niederlage bei der HSG Blomberg-Lippe den Anschluss an das Spitzentrio verloren. Der Deutsche Pokalsieger hat nun bereits drei Zähler Rückstand auf den HC Leipzig und gar vier auf die beiden Vorjahresfinalisten Thüringer HC und Buxtehuder SV. „Es gibt Tage, da geht nichts – so einen hatte heute Oldenburg“, sagte Blombergs Trainer André Fuhr. „Das mussten wir ausnutzen. Hut ab vor dem Willen und der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft.“ Kollege Leszek Krowicki gratulierte zu einem „absolut verdienten“ Sieg: „Blombergs sehr junge Mannschaft hat schön, schnell und effektiv gespielt.“ Seinem eigenen Team bescheinigte er einen „total verkrampften“ Auftritt und ein „unglaublich schlechtes“ Spiel.

Nach Pluspunkten gleichgezogen mit dem VfL hat Frisch Auf Göppingen, das sein 10. Ligaspiel vorzog und mit dem 28:22 bei der TuS Metzingen den sechsten Sieg in Folge holte. „Wir wussten, dass eine Phase kommt, wo wir uns schwer tun. Metzingen hat das gut gemacht. Dadurch war das Spiel wieder offen. Heute war es nicht leicht das zu gewinnen“, so Aleksandar Knezevic, dessen Team nach einer starken Halbzeit und einer 17:12-Pausenführung beim 19:17 noch einmal unter Druck stand. „In der zweiten Hälfte waren wir eins gegen eins viel stärker und konnten unsere schnelle Mitte und die erste Welle laufen“, so Metzingens Trainerin Edina Rott, deren Schützlinge dann jedoch unter Druck gerieten und letztlich klar verloren. Metzingen geht als Zehnter ebenso wie der zweite Aufsteiger Koblenz/Weibern auf einem Nichtabstiegsplatz in die Weihnachtspause. Der Vorsprung auf den Vorletzten Trier beträgt weiterhin drei Zähler, abgeschlagen am Tabellenende sind die Bad Wildungen Vipers.

In der oberen Tabellenhälfte geht der Frankfurter HC in die EM-Pause. 10:8 Zähler errangen die Oderstädterinnen bislang, international musste man hingegen frühzeitig die Segel streichen. Der Rückstand der 22:34-Hinspielniederlage bei Tertnes Bergen war letztlich zu groß. Die Mannschaft von Dietmar Schmidt konnte den zweiten Vergleich nur mit

36:30 gewinnen. Frankfurt legte zwar furios vor und führte schnell mit 10:3, die Norwegerinnen kamen jedoch durch einen Doppelschlag kurz vor der Pause auf fünf Tore (20:15) heran. Nach dem Seitenwechsel gelang Bergen gar der Anschlusstreffer (25:24) und ließ sich den Einzug ins Achtelfinale nicht mehr nehmen. „Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft gewillt war, das Ding noch umzubiegen“, so Dietmar Schmidt, der erklärte: „Letztlich bin ich mit der Leistung heute zufrieden, nur die zwölf Tore im Hinspiel waren natürlich zu viel.“

Erfolgreicher waren die Mannschaften im Europapokal der Pokalsieger. Der HC Leipzig hstte die Hypothek von drei Toren aus dem Hinspiel bereits nach nicht einmal sechs Minuten in einen Vorsprung verwandelt und dominierte die Französinnen von Toulon St. Cyr fortan. 3.441 Zuschauer wurden Zeuge, wie sich der HCL letztlich klar mit 29:18 durchsetzte.

„Das war heute eine ganz starke Leistung von uns und ein nahezu perfekter Tag vor vollem Haus! Die Mädels haben heute gezeigt, wozu sie fähig sind und wenn wir diese Leistung auch in Zukunft abrufen können, können wir noch viel in dieser Saison erreichen“, so Leipzigs Manager Kay-Sven Hähner. „Mein Team hat über die volle Distanz eine ganz starke und konzentrierte Leitsung gezeigt und auch nach höheren Führungen nicht nachgelassen“, so ein zufriedener Trainer Stefan Madsen.

Gleich zwei Siege am Wochenende feierte Bayer Leverkusen. Nach einem durch zahlreiche Verletzungen durchwachsenem Saisonstart gehen die Elfen als Tabellensiebter vor der punktgleichen HSG Blomberg-Lippe in die Nationalmannschaftspause. In den beiden Spielen gegen den türkischen Vertreter Izmir BSB SK konnte Trainerin Heike Ahlgrimm personell erstmals aus dem Vollen schöpfen. Mit 33:14 im Hinspiel und 35:20 im Rückspiel ließen die Rheinländerinnen zu keiner Phase des Duells Zweifel über den Einzug ins Achtelfinale aufkommen. „Ich bin so happy“, sagte die Spanierin Naiara Egozkue Extremado nach ihrem ersten Einsatz in der heimischen Smidt-Arena und sechs Toren: „Ich hab so lange gewartet, um den Team helfen zu können. Am Samstag war ich noch nervös, heute viel entspannter.“

Im Europapokal der Pokalsieger wird auch künftig der Thüringer HC weiterspielen. Nach einer 20:23-Heimniederlage gegen Zvezda Zvenigorod verpasste der Deutsche Meister als Tabellendritter den Einzug in die Hauptrunde der EHF Champions League. „Ich habe heute ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir haben sensationelle Spiele in der Champions League gezeigt. Es ist traurig, dass wir mit sechs Punkten ausscheiden müssen. Wir haben heute viele Chancen liegen lassen. So etwas können wir sonst mit unserem Kämpferherz ausgleichen“, so das Resümee von Trainer Herbert Müller. Verabschieden vom internationalen Parkett muss sich hingegen der Buxtehuder SV. Gegen den Titelfavoriten Oltchim Ramnicu Valcea unterlag der Deutsche Vizemeister mit 22:30.

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