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Melbeck sorgt für das Wunder

Für Buxtehudes Trainer Dirk Leun war der Moment nach dem Spiel "überwältigend", für Frankfurts Coach Dietmar Schmidt war er "bitter und traurig". Mit einem Acht-Tore-Polster war der FHC nach dem 30:22-Heimsieg im Viertelfinal-Hinspiel zum BSV gereist, lag beim 10:14-Rückstand zur Halbzeit noch im Soll - und stand am Ende mit leeren Händen da. Buxtehude gelang im zweiten Durchgang das nicht mehr erwartete Wunder, weil Routinier Stefanie Melbeck voranging und 14 Treffer zum 32:22-Erfolg besteuerte. Und weil Jana Krause im BSV-Tor in den letzten 20 Minuten zehn Bälle parierte.

Dabei hatte zunächst nicht viel auf einen Buxtehuder Erfolg hingedeutet. 5:3 (11. Minute) und 7:5 (14.) führte der FHC. "Dann aber haben wir den BSV ins Spiel kommen lassen", kritisierte Schmidt. Zur Halbzeit hatte Buxtehude das Spiel gedreht und zumindest die Hälfte des Rückstandes aufgeholt. Und mit jedem weiteren Tor, das Buxtehude nach dem Seitenwechsel erzielte, schwand bei Frankfurt der Glaube ans Weiterkommen.

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