"Reicher an personellen Möglichkeiten" - Melbeck und Techert verstärken den Rückraum - Leun führt neues Abwehrsystem ein - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
"Reicher an personellen Möglichkeiten"

Melbeck und Techert verstärken den Rückraum - Leun führt neues Abwehrsystem ein

Besser: Wann immer vom Kader des Buxtehuder SV für die kommende Saison die Rede ist, fällt dieses Wort. Trainer Dirk Leun versucht es zu vermeiden. Die Mannschaft sei "homogener besetzt", von den "personellen Möglichkeiten reicher". Aber besser? Das sagt Leun so nicht. Wohl wissend, dass die Erwartungen nach der vergangenen Saison mit dem Europacupsieg und dem dritten Platz im DHB-Pokal gestiegen sind. Weil Leun die Stärke seiner Zugänge aber auch nicht verschweigen kann, sagt er: "Das Potenzial des Teams ist größer als vergangene Saison."

Den Abgängen Christina Vogt und Svenja Spriestersbach, die zuletzt nicht über den Status Ergänzungsspielerinnen hinauskamen, stehen Stefanie Melbeck (von Kolding IF, Zweijahresvertrag) und Josephine Techert (SV Garßen Celle, Einjahresvertrag) als Neuverpflichtungen gegenüber. Melbeck ist eine alte Bekannte in Buxtehude, wechselte nach 1996 (bis 1999) und 2001 (bis 2007) das dritte Mal zum BSV. Im Angriff soll sie Isabell Klein im rechten Rückraum entlasten, der Defensive soll die Abwehrspezialistin vor allem neue Variationsmöglichkeiten verschaffen.

Spielte Buxtehude zuletzt meist eine 5:1-Deckung, favorisiert Leun nun eine 6:0-Variante, in der Melbeck im Zentrum oder auf der Halbposition deckt. Aber der Coach will während der Saison zwischen beiden Systemen wechseln, um den Gegner vor Probleme zu stellen und sein Team unberechenbarer zu machen.

Das Pendant zu Melbeck und Klein bilden Techert und Jana Stapelfeldt im linken Rückraum, wo sie aus der Distanz treffen sollen. Techert erzielte in der vergangenen Saison 100 Feldtore für Celle, Stapelfeldt war in der abgelaufenen Spielzeit mit 127 Treffern Top-Torschützin des BSV. Dirigiert werden diese Duos auf den Halbpositionen von Randy Bülau, Diane Lamein oder Kaja Schmäschke auf Rückraum Mitte.

Auf den Außenpositionen wirbeln alte Bekannte, eine davon mit neuem Namen: Susanne Petersen, früher Henze. "In der Breite hatte Buxtehude noch nie so ein gutes Team", sagt Rückkehrerin Melbeck vor ihrer zehnten BSV-Saison. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft auch besser ist, als in den Vorjahren.

KOMMENTARE

Ndhee, 06.01.15, 14:04 Uhr
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