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Müller kann die Stars schonen

Der Thürnger HC steht, wie nach dem 34:23-Hinspielerfolg beim VfL Oldenburg erwartet, im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Die 31:32 (16:14)-Niederlage beim Rückspiel in der heimischen Salzahalle konnte selbst Trainer Herbert Müller verschmerzen. "Wir hatten zur Halbzeit des 120-Minutenspiels gut vorgelegt und so war es klar, dass wir möglichst allen Spielerinnen genügend Spielanteile geben wollten", erklärte er nach dem Ende der Partie. Seine Linie, der "zweiten Reihe" eine Chance zu geben, hielt der Coach konsequent durch, auch als der klare Vorsprung (28:22/46.) Stück für Stück schmolz.

Die Oldenburgerinnen gefielen zunächst mit dem, was sie am besten können: mit hohem Tempo angreifen. Doch da die Gastgeberinnen in dieser Hinsicht nicht minder stark sind, blieb die Partie ausgeglichen (9:9/18.). In der zweiten Halbzeit schien dann alles auf einen klaren THC-Sieg hinauszulaufen, bevor der VfL seine erfolgreiche Aufholjagd startete und zu einem würdigen Halbfinale beitrug.