Beim VfL beginnt eine neue Ära - Oldenburg verliert fünf Spielerinnen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Beim VfL beginnt eine neue Ära

Oldenburg verliert fünf Spielerinnen

Die treue Fangemeinde des VfL Oldenburg muss sich in der kommenden Saison an etliche neue Gesichter und Namen beim dreimaligen deutschen Pokalsieger gewöhnen. Gleich fünf Spielerinnen der ersten Sieben verlassen den Club im Sommer. "Wir werden eine neue, starke Mannschaft aufbauen", sagen unisono Trainer Leszek Krowicki und Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL-Bundesliga-GmbH und setzen dabei zugleich gezielt auf den Verjüngungsfaktor.

Spielmacherin Anna Loerper (29 Jahre/185 Länderspiele) wird den Verein nach nur einem Jahr wieder verlassen. Der Ex-Leverkusenerin liegen nach eigenen Angaben einige Angebote vor. Wohin "Lumpi" wechseln wird, steht derweil noch nicht fest. Gleiches gilt für die niederländische Halblinke Lois Abbingh. Auch die derzeit verletzte Torjägerin wird den VfL mit unbekanntem Ziel verlassen. Hinzu kommen die Abgänge von Linkshänderin Laura van der Heijden (Team Esbjerg/Dänemark), Kreisläuferin Wiebke Kethorn (Karriereende) und Rechtsaußen Maike Schirmer (wechselt aus beruflichen Gründen nach Kolumbien).

Da in Linksaußen Alina Otto zudem eine weitere Spielerin mit einem Kreuzbandriss langfristig ausfällt, wartet auf Trainer Krowicki in seiner zehnten Spielzeit bei den Grün-Weißen in personeller Hinsicht die vielleicht bislang größte Herausforderung. "Natürlich verlieren wir viele gute Spielerinnen", sagt der 56-jährige Pole, um im nächsten Satz seine Bereitschaft zum Neuaufbau zu betonen: "Ich will in Oldenburg noch einmal eine Mannschaft an die Bundesligaspitze führen. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Deswegen planen wir langfristig auch mit jungen, neuen Spielerinnen."

Krowicki hatte seinen Vertrag gerade erst beim VfL vorzeitig verlängert. Der Neuaufbau trifft ihn nicht unvorbereitet. Im Gegenteil: In der vergangenen Woche präsentierten die Oldenburger Verantwortlichen die ersten viel versprechenden Neuzugänge. Fündig geworden ist Krowicki dabei in Skandinavien: Aufbauspielerin Caroline Müller (20) stößt vom dänischen Erstligisten Ringköbing Handball zum VfL, die Halbrechte Silje Katrine Svendsen (24) kommt vom norwegischen Erstligisten Levanger HK. Die beiden sind als Ersatz für Loerper und van der Heijden vorgesehen.

Müller ist in Deutschland keine Unbekannte. Mit gerade einmal 18 Jahren stand sie bereits im Kader vom HC Leipzig. Handballerisch beim VfL Gräfenhainichen und Union Halle-Neustadt groß geworden, wechselte sie 2008 in die Jugendakademie des dreimaligen Champions-League-Gewinners Viborg HK. Seit 2012 spielt die Jugend- und Junioren-Nationalspielerin bei Ringköbing und schaffte mit dem Club in dieser Saison den Klassenerhalt. Die Norwegerin Svendsen (U-21-Weltmeisterin von 2010) hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Nach fast einjähriger Verletzungspause (Schulter) konnte die Halbrechte erst in diesem Kalenderjahr wieder ins Liga-Geschehen eingreifen.

KOMMENTARE

SonjaGopsy, 19.02.18, 02:06 Uhr
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AgustinSmala, 13.02.18, 17:26 Uhr
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