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Oldenburgs Halle unbespielbar

Die Saisonpremiere der Handballerinnen des VfL Oldenburg dauerte keine 15 Minuten. Wegen Unbespielbarkeit des Hallenbodens brachen die Schiedsrichter Nils Blümel und Jörg Loppaschewski die Partie gegen die SG Bietigheim nach nur 14 Minuten und drei Sekunden ab. Der glatte Untergrund ließ kein reguläres Handballspiel zu. Zu diesem Zeitpunkt führten die VfL-Frauen mit 8:4.

Nachdem bereits die VfL-Spielerinnen Sabrina Neuendorf, Angie Geschke und Lydia Jakubisova ins Schleudern geraten waren, alarmierte die gefährliche Rutschpartie der Bietigheimerin Jenny Karolius die Schiris, die die Partie daraufhin sofort abbrachen. "Was hier passiert ist, ist eine Frechheit. Hier wurde fahrlässig mit unserer Gesundheit umgegangen", meinte Angie Geschke, die wie ihre Mitspielerinnen vergeblich versucht hatten, mit einer Putzaktion noch zu retten, was zu retten war.

Die Begegnung war keine fünf Minuten alt, da war sie bereits für 17 Minuten unterbrochen worden. Augfrund der hohen Rutschgefahr wurde der Kunststoffbelag in der EWE-Arena noch einmal vom Hallenpersonal wie auch den Oldenburger Spielerinnen an den verschiedensten Stellen nachgearbeiet. Es half nichts: Der Untergrund blieb ein gesundheitlicher Risikofaktor für die Sportlerinnen, die wieder und wieder auf dem glatten Boden ausrutschten.

"Der Abbruch der Partie ist absolut vernünftig", erklärte Peter Görgen, VfL-Geschäftsführer. Während Oldenburgs Trainer Leszek Krowicki sich nun "eine sportliche Lösung" wünscht - sprich ein Wiederholungsspiel - könnte sich Kollege Hagen Gunzenhauser eine Wertung der Partie zu Gunsten der SG Bietigheim vorstellen.