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Ommundsen mit starken Nerven

Spannendes Gipfeltreffen der zwei unbestritten besten Frauen-Bundesligisten: Kurz vor dem Wechsel hatte der Rückstand beim 7:15 (27. Min) schon bedrohliche Ausmaße für Leverkusen angenommen, doch eine Viertelstunde vor Schluss schienen die "Elfen" nach dem Führungstreffer zum 21:20 durch Penda Bönighausen vor einem erfolgreichen Kraftakt zu stehen. Am Ende kam Leipzig in einer höchst anspruchsvollen Partie in der Smidt-ARENA zu einem nicht unverdienten Auswärtserfolg, den innerhalb eines starken Kollektivs vor allem die an der Siebenmeter-Marke seelenruhige Mette Ommundsen (10/8) ermöglichte.

Während sich die Torhüterinnen Clara Woltering und Katja Schülke auf beiden Seiten als echter Rückhalt präsentierten, konnte der Pokalgewinner von Riesa erst spät den offensichtlichen Respekt vor dem Titelverteidiger abschütteln. So trumpfte Heike Ahlgrimm (6) in ihrem letzten Heimauftritt im Bayer-Trikot bis zu ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden nochmals groß auf. Auch Anne Müller (3) ackerte am Kreis gegen ihren künftigen Arbeitgeber in gewohnter Manier. Insgesamt aber wirkte die Gästeauswahl um die treffsicheren Rückraum-Werferinnen Karolina Kudlacz sowie Susann Müller (je 5) einen Hauch entschlossener.