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Frauen-Bundesliga

Perfekter Start des Thüringer HC, Oldenburg und Buxtehude lauern

An diesem Wochenende stand nicht nur die Bundesliga auf dem Programm, auch international waren einige Teams gefordert: In der EHF Champions League lösten die beiden deutschen Teilnehmer ihre Aufgaben dabei mit unterschiedlichem Erfolg. In der Liga feierten die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern den ersten Saisonsieg und auch der SVG Celle konnte im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Auswärtserfolg feiern. An der Tabellenspitze sind weiterhin der VfL Oldenburg und der Buxtehuder SV die härtesten Verfolger des noch verlustpunktfreien Thüringer HC.

Der Thüringer HC hat nicht nur in der Liga einen perfekten Start erwischt, dieser gelang auch in der Champions League: Vor 1.558 Zuschauern dominierte der Deutsche Meister den kroatischen Vertreter Podravka Vegeta Koprivnica deutlich und setzte sich mit 33:20 (14:11) durch. "Wir müssen das direkte Duell gegen Podravka für uns entscheiden.

Nur dann haben wir die Chance, als Dritter in der Gruppe weiterzukommen", hatte THC-Coach Herbert Müller im Vorfeld gesagt und nach der Partie erklärt: "Meine Mannschaft hat ein fast perfektes Spiel gemacht. Die ganze Mannschaft war super, aber trotzdem muss ich extra Jana Krause hervorheben." Auch in der Liga ist die Bilanz der Thüringerinnen makellos, gegen Bayer Leverkusen gelang unter der Woche ein 28:25-Heimerfolg.

Der HC Leipzig kassierte unterdessen in der Champions League eine Auftaktniederlage beim schweren Auswärtsspiel in Volgograd. Der weiterhin von zahlreichen Verletzungen geplagte Pokalsieger geriet bereits in der Anfangsphase mit 3:8 in Rückstand. Nach einer Auszeit von Trainer Norman Rentsch stabilisierte sich der Bundesligist und kämpfte sich zwischenzeitlich wieder auf drei Tore eran. Insbesondere Volgograds Spielmacherin Dmitrieva spielte aber immer wieder ihre individuelle Klasse aus und so musste sich der HCL mit 19:27 geschlagen geben.

In der Bundesliga stehen die Leipzigerinnen weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz - und das trotz nur einer Niederlage. Davor rangieren noch ohne Niederlage und mit jeweils nur einem Minuspunkt der VfL Oldenburg und der Buxtehuder SV. Buxtehude fertigte die Bad Wildungen Vipers deutlich mit 34:20 ab. "Wir haben das heute von Beginn an in der Deckung sehr gut gelöst, haben sehr konzentriert gespielt", so Trainer Dirk Leun, der ergänzte: "Wie wird das Spiel kontrolliert haben stimmt mich zufrieden, Wenn wir in manchen Phasen nicht so großzügig mit unseren Chancen umgehen, gewinnen wir noch höher. Wir konnten vieles ausprobieren, alle Spielerinnen haben Spielanteile erhalten, das war auch im Hinblick auf die Aufgaben konzentrieren wichtig."

Unzufriedenheit herrschte hingegen beim VfL Oldenburg trotz eines 34:29-Heimsiegs über die SG BBM Bietigheim. "Wir hätten höher gewinnen können und müssen", so VfL-Coach Leszek Krowicki angesichts des frühen 16:8-Zwischenstands nach 18 Minuten. "Ich bin über die zweite Hälfte enttäuscht", so Kapitänin Angie Geschke, die mutmaßte: "Vielleicht wollten wir zu viel, vielleicht sind auch unsere Ansprüche zu hoch."

Auch BBM-Trainer Bo Milton Andersen, der aufgrund der Vereltzung von Spielmacherin Zivile Jurgutyte im August "noch einmal neu aufbauen" musste, sah einen "superstarken VfL in der ersten Hälfte" und ergänzte: "In der zweiten Halbzeit stand unsere Abwehr besser, aber dann nutzen wir unsere Chancen nicht."

Aus der Spitzengruppe verabschiedet hat sich hingegen zunächst die HSG Blomberg-Lippe. Die Lipperinnen verloren bei den Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern mit 21:28 und führen mit 6:4 Punkten das Mittelfeld an.

"Koblenz hat verdient gewonnen. Wir haben es leider nicht geschafft, als Einheit aufzutreten, weil viele Spielerinnen zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Dazu kamen viele technische Fehler", bilanzierte HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch. "Mit der offenen und kreativen Deckungsarbeit und einer sehr guten Branka Zec, haben wir über das gesamte Spiel dem Gegner das Leben schwer gemacht", so die Analyse von Christoph Barthel, dem Trainer der Vulkan-Ladies, nach dem ersten Saisonsieg.

Trotz des standesgemäßen 35:25 über die Trierer Miezen war man auch beim Tabellensechsten TuS Metzingen nicht zufrieden. "Wir haben in unserer 6:0-Abwehr das richtige Timing nicht gefunden und Maxime Struijs immer wieder entwischen lassen. Zudem war unser Abschlussverhalten vor der Pause schlecht", bilanzierte TuS-Coach Alexander Job. "Zehn Tore Differenz sind zu viel. Das Endergebnis hat uns geärgert", so Triers Co-Trainerin Jana Arnosova und MJC Vorstand Jürgen Brech meinte: "Die ersten 45 Minuten haben Mut gemacht, das war unsere beste Saisonleistung. Am Ende hat uns allerdings die Kraft gefehlt, um das Metzinger Tempo mitzugehen."

Metzingen zog an den spielfreien Füchsen Berlin und den unter der Woche beim THC unterlegenen Frauen von Bayer Leverkusen vorbei, auf Rang neun findet sich nun der SVG Celle wieder, der in Göppingen doppelt punkte."Bei uns hat heute jedes Rädchen ins andere gepasst", freute sich SVG-Coach Christian Hungerecker nach dem knappen 25:24-Auswärtserfolg. Hingegen haderte Aleksandar Knezevic mit der Leistung seiner Mannschaft. "Es fehlt der letzte Biss und die Konzentration. Man kann nicht locker starten und denken, dass es von alleine kommt. Das ist ein großes Thema bei uns." Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten, als Turid Arndt mit einer Parade gegen Anika Leppert das 21:21 verhindert und die Gäste anschließend auf drei Tore davonzogen.

 

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