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Rosengarten beweist Moral

Eines kann man der SGH Rosengarten-Buchholz nicht vorwerfen, die Moral des Bundesliga-Aufsteigers ist einzigartig. Das Team von Trainer Martin Hug lässt sich nicht beirren, auch im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg steckte der kleine Kader vor erneut 650 Zuschauern in der Nordheidehalle nie auf, kämpfte bis zum Schlusspfiff, obwohl die Partie schon in der ersten Halbzeit entschieden war.

Das Krankenlager bei den Gastgeberinnen war voll. Melanie Schliecker, Martina Bauer, Marike Müller und auch Julia Harms fallen wochenlang aus, sorgten an der Seitenlinie für die moralische Unterstützung. Und auch Natascha Kotenko ging gehandikapt in dieses Duell. Erst zweieinhalb Stunden vor Beginn sagte sie, trotz Magen-Darm-Infektion, zu.

Und dann zeigte die SGH eine furiose Anfangsphase, führte mit mit 7:6 (10.). Allerdings rückten die spielfreudigen Gäste die Verhältnis schnell wieder zurecht, hatten sich bis zur Pause einen sicheren 25:18-Vorsprung erarbeitet und bauten den verdienten Sieg mit ihrem variablen Tempospiel auf 39:28 aus.