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Schwaches Nervenkostüm

Der Frankfurter HC ist für das Ost-Duell gegen den HC Leipzig gerüstet. Deutlich mit 37:20 (16:11) bezwangen die Oderstädterinnen den Tabellenvorletzten aus Sindelfingen, bei dem Trainer Emir Hadzimuhamedovic sein Liga-Debüt an der Seite des VfL gab. Resigniert musste er feststellen, "dass sich die Mannschaft zwar bemüht, die Kraft aber nicht für die gesamte Spielzeit reicht". In Frankfurt reichte sie genau 17 Minuten. Solange konnte der Aufsteiger die Partie offen gestalten (10:10). Doch als danach die FHC-Abwehr mit der starken Mandy Burrekers im Tor den Gästen zehn Minuten kein Tor mehr gestattete und die Gastgeberinnen auf der Gegenseite fünfmal trafen, zeigte sich Sindelfingen konsterniert. "Da ist es um unser Nervenkostüm geschehen", stellte Hadzimuhamedovic fest. "Wir sind derzeit nicht in der Lage, solche Rückstände aufzuholen." Besonders deutlich wurde die Verfassung seiner Schützlinge nach der Pause, als Frankfurt mit 8:1 Toren in weniger als sechs Minuten die Partie beim 24:12 endgültig entschieden hatte.