Für Bensheim kommt es knüppeldick - Schweres Auftaktprogramm für den Aufsteiger - Fokus liegt auf den Vergleichen gegen die anderen Abstiegskandidaten - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Für Bensheim kommt es knüppeldick

Schweres Auftaktprogramm für den Aufsteiger - Fokus liegt auf den Vergleichen gegen die anderen Abstiegskandidaten

Fünf Spiele sind in der Bundesliga der Frauen absolviert. Aufsteiger HSG Bensheim-Auerbach belegt mit 2:8 Punkten Platz zehn. "Es war aus meiner Sicht nicht anderes zu erwarten. Die zwei Punkte bei DJK/MJC Trier sind sehr wichtig für uns und können vielleicht einmal bei der Endabrechnung den Ausschlag geben", sieht HSG-Trainer Thorsten Schmid den bisherigen Verlauf der Saison realistisch und ist keineswegs enttäuscht.

"Es war nur schade, dass wir im Heimspiel gegen Göppingen nach starker ersten Halbzeit eingebrochen sind und 19:35 überrollt wurden", führte der HSG-Coach diesen Einbruch auf den Kräfteverschleiß seiner Spielerinnen zurück.

Für seine jungen Spielerinnen, die alle noch einem Beruf nachgehen, waren fünf Spiele in 14 Tagen eine zu große Belastung. Da sind die Topteams, die schon Jahre in der Liga spielen und zum Teil unter Profi-Bedingungen trainieren, einfach im Vorteil. "Es wird noch eine Zeit dauern, bis wir uns in der Liga akklimatisiert haben", ist Trainer Schmid dabei, die Mannschaft langsam an das Leistungsniveau heranzuführen und ist mit der Entwicklung durchaus zufrieden.

Für die HSG kommt es derzeit richtig knüppeldick. Es stehen zwei Spiele gegen Top-Teams der Liga an. Auswärts beim Thüringer HC und zu Hause gegen den Buxtehuder SV, viel schwerer geht es nicht.

"Es macht wenig Sinn gegen diese starken Teams gut auszusehen, Kraft zu vergeuden und doch zu verlieren", hat der HSG-Coach Niederlagen in diesen Spielen eingeplant. Für Bensheims Trainer ist es wichtiger, seine Spielerinnen lernen aus diesen Begegnungen für die kommenden schweren Aufgaben gegen Teams auf Augenhöhe.

"Unsere Zeit wird kommen. Wir müssen nicht gegen die Top-Teams gewinnen. Wichtiger sind die direkten Vergleiche mit der Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg", schaut Thorsten Schmid mehr den Spielen entgegen, die danach kommen. Die Gegner heißen dann TuS Metzingen, Vulkan-Ladies und DJK/MJC Trier.

"Gegen diese Teams gilt es, zu punkten und letztlich am Ende die Nase gegen diese Teams vorne zu haben", geht es für Trainer Schmid darum, erst einmal den Klassenerhalt zu sichern und langfristig neue Ziele anzusteuern.