Endlich einmal schafft Oldenburg einen Sieg gegen Frankfurt - Sieg gegen den Angstgegner - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Endlich einmal schafft Oldenburg einen Sieg gegen Frankfurt

Sieg gegen den Angstgegner

Oldenburg kommt. Die Handballerinnen des VfL haben ihre Position in der Spitzengruppe der Frauen-Bundesliga gefestigt. Der deutsche Pokalsieger bezwang am Sonntagnachmittag vor 1150 Zuschauern in der Oldenburger EWE-Arena den Frankfurter HC mit 34:28 (16:13) und feierte damit den dritten Sieg im vierten Saisonspiel.

"Ich bin natürlich froh, endlich einmal Frankfurt geschlagen zu haben. Auf diesen Sieg haben wir lange genug gewartet", freute sich Spielschluss Oldenburgs Trainer Leszek Krowicki. Gegen den Angstgegner aus Ostdeutschland (nur zwei Siege aus den letzten zehn Spielen) hatte seine Mannschaft einen guten Start mit leicht erzielten Toren erwischt und führte nach acht Minuten mit 6:2. Frankfurts Trainer Dietmar Schmidt reagierte, wechselte Spielmacherin Christine Beier ein und sorgte so für neuen Angriffsschwung bei den Gästen.

Frankfurt holte Tor um Tor auf, auch weil die VfL-Frauen in der Abwehr wiederholt zu spät einschritten oder ihre Angriffe reihenweise unkonzentriert und überhastet (Geschke, Kethorn) abschlossen. Beim 7:6 (11. Minute) und 9:8 (16.) war die Partie wieder völlig offen. Nur gut, dass sich Oldenburgs Torfrau Tatjana Surkova (insgesamt 14 Paraden) in dieser Phase steigern und den knappen Vorsprung festhalten konnte. Der VfL kam zurück, setzte sich erneut auf 13:9 (25.) ab und nahm schließlich einen Drei-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Und es blieb ein zähes Ringen: Frankfurt verkürzte zunächst auf 17:16 (34.), doch mit einer beeindruckenden Energieleistung schaffte der VfL beim 25:19 (42.) wieder den Absprung. Diesen Rückstand sollten die Frankfurterinnen nicht mehr aufholen können, was auch daran lag, dass die VfL-Deckung zumindest die FHC-Torjägerin Franziska Mietzner nahezu komplett ausschalten konnte. Überhaupt ließ die VfL-Deckung in den zweiten 30 Minuten nur noch wenig zu.