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Frauen-Bundesliga

Spitzenteams international im Einsatz, Abstiegskampf spitzt sich zu

Die Top-Teams waren international gefordert, doch vor allem im Abstiegskampf hat sich der Dreikampf durch die ersten Saisonsiege von Celle und Rosengarten-Buchholz zugespitzt. Im EHF-Pokal kam es dabei zu einem interessanten ligainternen Duell zwischen der TuS Metzingen und dem HC Leipzig Das Titelrennen ist zum Dreikampf mutiert. Unter der Woche hatte die TuS Metzingen mit einer starken Leistung den HC Leipzig mit 26:23 bezwungen.

Am Freitag standen sich die beiden Mannschaften erneut gegenüber - diesmal allerdings im EHF-Pokal. Auch diesen Vergleich konnten die TuSsies für sich entscheiden und am Ende mit 25:24 (9:13) ein knappes Polster für das Rückspiel schaffen. "Wir hatten das Spiel im Griff und den Sieg in der Hand. Das wir noch verlieren, war nicht notwendig", so HCL-Coach Norman Rentsch. "Das Spiel hatte nicht die Qualität vom Mittwoch, aber Hauptsache, wir haben gewonnen", bilanzierte Metzingens Urgestein Patricia Stefani, während Leipzigs Manager Kay-Sven Hähner befand: "Wir haben uns gegenüber Mittwoch klar gesteigert, minus eins zur Halbzeit ist eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel."

Blickt man auf die Tabelle, dann rangiert Leipzig nach Pluspunkten noch auf Rang eins, doch nach Minuspunkten sind der Thüringer HC und Metzingen schon an den Sachsen vorbeigezogen. Der Thüringer HC war am Wochenende auch international gefordert, das ersatzgeschwächte Team hatte bei der 27:38-Niederlage in Baia Mare allerdings keine Chance - die Anzahl der technischen Fehler war zu hoch, die Angriffseffektivität mit 29 Prozent weit unter Normalniveau. Während Leipzig mit Blick auf den internationalen Kalender sein Heimspiel gegen Bayer Leverkusen im Januar ausgetragen hatte, wird der THC seine Auswärtspartie in Dortmund erst Anfang April bestreiten.

Nach Minuspunkten gleichauf mit Leipzig ist auch die SG BBM Bietigheim, die das Derby gegen Frisch Auf Göppingen für sich entscheiden konnte. "Wir haben in der zweiten Hälfte Gas gegeben", erklärte Spielmacherin Maura Visser nach der Begegnung die zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Vor 1.968 Zuschauern führten zunächst die Gäste mit drei Toren, in die Kabinen ging es dann mit einem 16:16. Nach Wiederbeginn setzte sich der Favorit dann aber schnell ab, neben Maura Visser (11/9) waren nun vor allem Nina Wörz und Susann Müller nicht zu stoppen. Bietigheim setzte sich schnell auf fünf Tore ab und steuerte in der Folge souverän zum 37:30.

Für die Göppingerinnen eine bittere Pleite, denn der SVG Celle feierte bei den Bad Wildungen Vipers einen 37:24-Kantersieg und glich damit nicht nur das Punktekonto aus, sondern eroberte aufgrund der nun um drei Treffer besseren Tordifferenz auch den Nichtabstiegsplatz. "Das ist schon beeindruckend, was hier heute abgelaufen ist", so Celles Trainer Martin Kahle: "Basis war unsere Abwehr, da haben wir gut gestanden und uns die Sicherheit geholt. Und auch im Angriff haben wir eine gute Effektivität gehabt." "Da kann man keine Worte für finden. Nur eine Entschuldigung. Die Einstellung war überhaupt nicht vorhanden und das tut mir unglaublich leid", erklärte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer, die ihre Mannschaft nun auf die Auswärtspartie in Göppingen vorbereitet.

Punktgleich mit Celle und Göppingen ist auch die SGH Rosengarten-Buchholz. Auch die Handball-Luchse feierten ihren ersten doppelten Punktgewinn, sie besiegten Blomberg-Lippe mit 30:24. "Der Spielverlauf hat uns dann auch angetrieben, mit jeder Parade und jedem geworfenen Tor wurden wir immer größer", so SGH-Coach Steffen Birkner, dessen Team nun am kommenden Samstag nach Celle muss. "Wir wollten uns hier eigentlich für das Hinrunden-Spiel rehabilitieren, was in keinster Weise gelungen ist. So dürfen wir uns einfach nicht präsentieren. Wir haben gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner verdient verloren", so Blombergs Geschäftsführer Thorben Kietsch.

Weil Dortmund sein Heimspiel gegen den THC erst später austrägt, konnte sich auch der VfL Oldenburg in der Tabelle nach oben arbeiten. In einer offensiv geführten Partie setzten sich die Niedersächsinnen am Ende mit 41:36 gegen die Füchse Berlin durch. "Zwölf technische Fehler allein in der ersten Halbzeit sind mir zu viel, so bringen wir uns um den Lohn für die gute Arbeit. Geschke war stark, machte gute Wurfentscheidungen und den Unterschied", so die Analyse von Berlins Trainer Lars Melzer, während Oldenburgs Coach Leszek Krowicki zufrieden über das "in vielen Teilen umgesetzte Konzept im Angriff" war, dann aber doch mit den 36 Gegentoren haderte.

Die Niederlagen von Blomberg und Berlin nutzte Bayer Leverkusen auf, um in der Tabelle bis auf Rang acht zu klettern. Die Elfen bezwangen den Buxtehuder SV mit 32:28. "Denisa Glankovicova hat heute nochmal so richtig gezeigt, was sie kann", so Renate Wolf über die achtmal erfolgreiche Slowakin. "Vor ihrer Leistung ziehe ich ganz tief meinen Hut." Die Hoffnungen auf eine weitere Spielzeit im Europapokal ist für den auf Rang sieben liegenden Buxtehuder SV hingegen beendet. "Von diesem Ziel müssen wir uns verabschieden", so Buxtehudes Coach Dirk Leun, der in Hinblick auf die Partie erklärte: "Da fehlte es an der nötigen Aggressivität, und auch die Torwartleistung hat nicht gestimmt."

 

KOMMENTARE

JamesShona, 24.03.18, 23:01 Uhr
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BogdanFrurl, 05.02.18, 08:06 Uhr
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